• 14.10.2015

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    Abgesichert …

    ... wenn die Miete ausfällt

    Sie haben Ihre Mieteinnahmen als Altersvorsorge, zur Tilgung der Baufinanzierung oder einfach zur Deckung des Lebensunterhaltes eingeplant. Doch was, wenn die Mieteinnahmen plötzlich ausfallen, weil die Immobilie zum Beispiel durch einen Brand, Leitungswasserschaden oder Unwetter ganz oder teilweise unbewohnbar ist. Dann kann schon mal ein Blick in die Wohngebäudeversicherung für Erleichterung sorgen.

    Da ein Haus an sich schon einen großen Wert hat, gehört in das Versicherungsportfolio eines jeden Immobilienbesitzers zwingend die Gebäudeversicherung. Sie sichert den Eigentümer, wenn sein Haus durch Brand, Blitzschlag, Explosion und Implosion, Leitungswasser, Rohrbruch und Frost, Sturm, Hagel und Überspannung zu Schaden kommt.

    Doch was viele Hausbesitzer nicht wissen: Die Wohngebäudeversicherung enthält in der Regel auch eine Mietausfallversicherung für vermieteten Wohnraum. Kommt es aufgrund eines der versicherten Schadenereignisse zu einer berechtigten Mietminderung seitens des Mieters oder gar zu einem totalen Mietausfall, ersetzt die Wohngebäudeversicherung – je nach gewähltem Tarif – üblicherweise für einen Zeitraum von 12 oder 24 Monaten die entgangenen Mieteinnahmen. Darüber hinaus leistet sie auch für alle anfallenden und fortlaufenden Nebenkosten wie Grundsteuer oder Müllabfuhrgebühren.

    Versichert sind übrigens auch Mietausfälle bei noch nicht bezogenen Wohnungen und Häusern, wenn sie durch das Schadenereignis erst später vermietet werden können. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ein gültiger Mietvertrag bereits für den Anspruchszeitraum bestanden hat. Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz sind Schäden durch höhere Gewalt, wie z. B. Schäden durch Krieg, Erdbeben oder durch ein Atomkraftwerk. Das gilt ebenso für Schäden, die vorsätzlich verursacht wurden.

    Und wem der Schutz von 12 oder 24 Monaten über die Wohngebäudeversicherung nicht ausreicht oder wenn gewerbliche Räumlichkeiten versichert werden sollen, kann über eine separate Mietverlustversicherung den Versicherungsschutz auszudehnen. Hier richtet sich die Höhe der Versicherungssumme nach der Mieteinnahme oder für selbstgenutzten Wohnraum nach der ortsüblichen Miete.