• 11.08.2016

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    Achtung – Unwetter im Anmarsch. Was nun?

     

    WarnWetter ist eine App für Unwetter-Warnungen

    Wir als Immobilienversicherer kennen die Folgen eines Sturms, eines Unwetters oder eines plötzlichen Starkregens nur zu gut. Schließlich gehen nach einer extremen Wetterlage zahlreiche Schadenmeldungen bei unserem Kundenservice-Team ein. Damit die Folgen für Sie und Ihr Eigentum nicht zu dramatisch werden, haben wir uns zwei Fragen gestellt, wie sich jeder vor Sachschäden rund um die Immobile schützen kann.

    Kann man überhaupt Schäden an Haus und Hof durch Unwetter vermeiden?
    Wer auf Wettervorhersagen rechtzeitig reagiert, hilft Sachschäden zu verhindern. Naht ein Sturmtief, sind Blumentöpfe auf der Terrasse oder dem Balkon zu befestigen oder lieber reinzustellen. Kinderspielsachen oder Gartenmöbel am besten in Sicherheit zu bringen. Und vor allem: das Trampolin im Garten zu befestigen oder ganz abzubauen. Eindringendes Wasser durch sogenannten Schlagregen kann man vermeiden, in dem die Fenster und Terrassentüren rechtzeitig geschlossen werden. Und: Dachrinnen und Abflusssiele sollten Sie regelmäßig prüfen, um ein Verstopfen zu verhindern.

    Häufige Schadenmeldungen betreffen Überspannungsschäden nach einem Gewitter mit Blitzeinschlag. Am besten schon zu Beginn des Unwetters Netzstecker vom Fernseher, DVD-Player, Stereoanlage, Computer, aber auch von der Telefon-Anlage und dem Internet-Router ziehen.
    Einen Überblick zum Thema Schadenverhütung bietet die Grundeigentümer-Versicherung hier.

    Und wie wird man rechtzeitig über eine Wetterveränderung informiert?
    Prävention ist gut und schön. Aber wie erfährt man am schnellsten von wichtigen Wetteränderungen in der Region? Hier könnten Sie sich über eine inzwischen fast unübersichtliche Anzahl von Wetter-Apps auf dem Laufenden halten.

    Auf sehr detaillierte Unwetter-Warnungen hat sich jedoch die offizielle App des Deutschen Wetterdienstes WarnWetter spezialisiert. Sie ist kostenlos für iOS und Android erhältlich und stellt dem Nutzer alle wichtigen Warn- und Wetterinformationen zur Verfügung. Gibt es in Deutschland ein Unwetter-Warngebiet, kann dieses durch eine entsprechende Einfärbung schnell erkannt werden. Detailinformationen sind ebenfalls abrufbar, und die Zugbahnen von gefährlichen Gewitterzellen können als Animation auf dem Gewittermonitor beobachtet werden.

    In der WarnWetter-App lassen sich mehrere Orte festlegen, zu denen der Nutzer bei verschiedenen Gefahr-Ereignissen wie Gewitter, Sturm, Frost usw. gesondert Warnungen erhält. Dabei ist es möglich zu bestimmen, ab welcher Gefahren-Stufe für diese Ereignisse jeweils gewarnt werden soll. Seit gestern funktioniert das sogar noch genauer: Waren Warnungen bisher nur auf Basis der 400 Landkreise in Deutschland möglich, so funktionieren die Unwetter-Warnungen nach dem Update auf die App-Version vom 10. August 2016 auf Gemeinde- und in vielen größeren Städten sogar auf Stadtteil-Ebene. Im Bedarfsfall gibt das Smartphone dann per Alarmfunktion Warnmeldungen aus, damit Sie möglichst früh in der Lage sind, sich selbst und die Dinge, die ihnen wichtig sind, zu schützen.