• 17.12.2013

    Zur Übersicht

    Achtung Wildwechsel!

    Unfallgefahr durch Wildwechsel

    So verhalten Sie sich richtig

    Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Wildunfälle wieder deutlich an. Grund ist vor allem, dass mehr Fahrzeuge in der Dämmerung – morgens wie auch abends – unterwegs sind. Deshalb gibt die Grundeigentümer-Versicherung Tipps, für richtiges Verhalten, damit es erst gar nicht zu einem Unfall kommt und was im Falle eines Falles zu tun ist.

    Besondere Vorsicht gilt bei Straßen, wo das dreieckige Straßenschild mit dem springenden Reh vor Wildwechsel warnt, sowie Straßen, die durch Feld- und Waldgebieten vorbeiführen. Hier sollte man besonders auf die Straßenränder achten, langsam fahren und stets bremsbereit sein. Steht ein Tier, ob Reh, Wildschwein oder Fuchs am Straßenrand, muss man sofort abbremsen und hupen, um sie möglichst zu verscheuchen. Grelles Fernlicht blendet dagegen die Tiere und muss vermieden werden. Sie werden orientierungslos, bleiben auf der Straße stehen oder laufen auf die Lichtquelle zu. 

    Dennoch lassen sich trotz großer Vorsicht Wildunfälle nicht immer vermeiden. Sichern Sie als erstes die Unfallstelle, d. h. Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen, Warndreieck und möglichst auch Warnlampe aufstellen. Rufen Sie die Polizei und den zuständigen Förster, die dann zur Unfallstelle kommen, eine sog. „Wildschadenbescheinigung“ ausstellen und das verletzte Tier versorgen. Fotografieren Sie nach Möglichkeit die Unfallstelle und das angefahrene Tier und notieren Sie sich, sofern vorhanden, Namen und Kontaktdaten von Zeugen. 

    Lassen Sie das angefahrene verletzte Tier nicht allein zurück, halten sich jedoch von ihm fern. Es könnte vor Schmerzen oder in Panik beißen oder mit den Läufen ausschlagen. Außerdem darf ein verletztes oder totes Wild nicht mitgenommen werden. Im Sinne des Gesetzes riskiert man eine Anzeige wegen Wilderei.

    Lesen Sie hier welche Versicherung bei Wildunfällen leistet.