• 15.01.2015

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    Alles abgesichert?

    Alles abgesichert zur Weihnachtszeit?

    Drum prüfe regelmäßig, wer sich versichert

    Das Wetterjahr 2014 ist uns noch in lebhafter Erinnerung: Ein Winter, der keiner war, ein viel zu trockenes Frühjahr, dem ein Sommer mit schweren Unwettern und kräftigem Hagelschlag folgte. Und auch 2013 ist noch nicht vergessen – mit einem nach 2002 erneuten Jahrhunderthochwasser an Donau und Elbe. Die Experten sind sich einig: Durch die Klimaveränderungen nimmt die Zahl der Naturkatastrophen zu. Doch es sind nicht nur die Überschwemmungen, die weite Landstriche in große Seen verwandeln, auch Starkregen kann Keller fluten, da die Kanalisation die Wassermengen nicht mehr aufnehmen kann. Häufig reicht die Zeit nicht aus, das Haus samt Einrichtung ausreichend zu schützen, der finanzielle Schaden meist enorm. Die schmerzliche Erkenntnis: Es fehlt ganz oft an der ausreichenden Absicherung – weil der Versicherungsschutz, einmal abgeschlossen, nicht regelmäßig überprüft und aktualisiert wurde.

    Damit der Traum vom eigenen Haus auch Wirklichkeit bleibt, sind Hauseigentümer gut beraten, ihren Versicherungsschutz regelmäßig, am besten jährlich, zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. So sind in der Wohngebäudeversicherung in der Regel die Gefahren Sturm und Hagel, Leitungswasser, Feuer, Blitz und Explosion versichert. Doch nicht nur diese klassischen Gefahren können einer Immobilie und in der Folge auch dem Geldbeutel des Hauseigentümers kräftig zusetzen. Leistungspositionen wie Schäden durch Regen und Schmelzwasser am Mauerwerk, an Tapeten, Anstrichen und Bodenbelägen, Beschädigungen am Haus durch böswillige Dritte, z. B. durch Graffitis, oder Tierbissschäden sollten mitversichert sein. Denn richtet sich beispielsweise ein Marder häuslich auf dem Dach ein und knabbert genüsslich an elektrischen Kabeln und Dachabdichtung, kann es unangenehm und teuer werden. Oder auch wenn ein Fehlalarm des Rauchmelders dazu führt, dass Einsatzkräfte die Wohnungstür aufbrechen müssen.

    Doch besonders wichtig ist die Wohngebäudeversicherung angesichts der zunehmenden Extremwettereignisse. Nur für ein Drittel aller Wohngebäude besteht in Deutschland eine Elementarschadenversicherung! Deshalb sollte jeder seinen Versicherungsschutz dahingehend prüfen, ob neben dem Haus, den damit verbundenen Bauteilen, Hauszubehör und Nebengelassen sowie eventueller Solaranlagen auch der ergänzende Elementarschutz besteht. Zu den Elementarschäden zählen neben Hochwasser, Erdbeben und Starkregen auch Schneedruck und Erdrutsch, die ebenfalls erhebliche Schäden am Gebäude verursachen können.

    Mehr Informationen rund um die Wohngebäudeversicherung haben wir hier für Sie zusammengestellt