• 09.09.2015

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    Als Altersvorsorge beliebt:

    Immobilien

    Um im Alter den erreichten Lebensstandard halten zu können, reicht die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung schon lange nicht mehr aus. Private Vorsorge ist unerlässlich. Davon sind 70 Prozent der Deutschen überzeugt. Besonders beliebt für die Absicherung im Alter sind dabei Immobilien. Das ergab der „Trendindikator 2015“ von TNS Infratest. Hierfür wurden 2.000 Personen ab 14 Jahren befragt.

    Danach sind für rund 80 Prozent der Befragten Immobilien eine sichere Vorsorgeform für den Ruhestand. Dieser Wert hat im Vergleich zur letztjährigen Befragung noch um 5 Prozent zugenommen. Und knapp zwei Drittel der Bevölkerung halten das eigene Haus bzw. die eigene Wohnung sogar für die beste Möglichkeit, für das Alter vorzusorgen.

    Da wundert es nicht, dass 90 Prozent der Haus- oder Wohnungsbesitzer in ihrer selbst genutzten Immobilie eine gute Absicherung für das Alter sehen. Damit es so bleibt, ist es für Immobilienbesitzer unerlässlich, ihr Haus oder ihre Wohnung richtig gegen Risiken abzusichern. Doch welche Versicherungen brauchen sie? Ein kurzer Überblick:

    Die Wohngebäudeversicherung: Die klassischen Gefahren Feuer, Leitungswasser, Hagel und Sturm können einer Immobilie erheblichen Schaden zufügen und den Besitzer schnell in finanzielle Nöte bringen, wenn nicht sogar ruinieren. Eine Wohngebäudeversicherung ist daher für jeden Immobilienbesitzer ein Muss.

    Die Elementarschadenversicherung: Da die Wohngebäudeversicherung in der Regel keine Elementarschäden wie Hochwasser, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen oder Vulkanausbruch deckt, sollte eine Elementarschadenversicherung separat oder als Zusatzbaustein zur Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden.

    Die Hausratversicherung: Während die Wohngebäude- und Elementarschadenversicherung das Gebäude schützen, versichert die Hausratversicherung das Inventar, also die Einrichtung wie Küche, Mobiliar, Kleidung, Unterhaltungselektronik etc.

    Die Haftpflichtversicherung: Von einer Immobilie gehen verschiedenste Gefahren für Personen, Sachen oder für die Umwelt aus. Sei es, dass ein Dachziegel bei Sturm auf einen Passanten fällt und ihn verletzt oder ein parkendes Auto beschädigt. Der Besitzer eines selbst bewohnten Hauses ist in der Regel durch die Privathaftpflichtversicherung abgesichert. Bei einer vermieteten Immobilie schützt die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung den Eigentümer vor Ansprüchen. Sie gilt auch für unbebaute Grundstücke – wenn beispielsweise im Winter jemand auf dem nicht gestreuten, glatten Bürgersteig ausrutscht und sich verletzt. Und wer einen Öltank auf dem Grundstück hat, sollte eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung haben, falls durch ein Leck Heizöl in Boden und Grundwasser gelangt.

    Mehr Informationen rund um die Absicherung von Immobilien finden Sie unter www.grundvers-direkt.de.