• 27.02.2014

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    Arbeiten von zu Hause

    Gehört das Arbeitszimmer zum Hausrat?

    Die Hausratversicherung schützt – wie der Name schon sagt – den Hausrat, d. h. Dinge, die man privat zu Hause nutzt. Doch oft verschmelzen private Wohnung und Arbeitsplatz miteinander. Viele arbeiten heute von zu Hause. Da stellt sich die Frage nach dem Versicherungsschutz für beruflich genutzte Einrichtungen und Geräte. Das ist in der Hausratversicherung nicht immer eindeutig geregelt.

    Besteht nur eine Arbeitsecke mit Computer und Drucker z. B. im Schlafzimmer, ist dies in der Regel nach den üblichen Bedingungen mitversichert. Denn "Arbeitsgeräte und Einrichtungsgegenstände, die dem Beruf oder dem Gewerbe dienen" werden wie sonstiger Hausrat betrachtet.

    Gibt es dagegen ein ausschließlich zu beruflichen Zwecken genutztes Arbeitszimmer, fordern viele Versicherer hierfür eine gesonderte Gewerbeversicherung. Bei anderen Gesellschaften ist das Home Office – meist bis zu einer bestimmten Größe und Entschädigungsgrenze – in der Hausratversicherung mitversichert, so z. B. auch in den Hausrattarifen Direkt plus und Direkt max der Grundeigentümer-Versicherung.

    Vorsicht bei Handelsware und Musterkollektionen: Sie sind nach den Standardbedingungen ausgeschlossen. Handelsvertreter sollten deshalb prüfen, ob ihre Ware versichert ist. Das variiert von Deckungskonzept zu Deckungskonzept – ebenso die Entschädigungsgrenzen.

    Gehen Sie am besten auf Nummer sicher und sprechen mit Ihrem Hausratversicherer, ob das Arbeitszimmer mitversichert ist oder ob Sie eine separate Geschäftsinhaltsversicherung benötigen. Gerne beraten Sie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Kunden-Centers. Mehr Informationen zu den Leistungen unserer Hausratversicherung finden Sie auch unter hier.