• 24.07.2014

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    Außen hart und innen hohl

    Bambus: Die Alternative zu Holz

    Robust, zeitgemäß, langlebig und ökologisch sinnvoll: Bambus entwickelt sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem beliebten Natur- und Werkstoff für Fußböden, Treppen und Türen. Bambus ist kein Holz sondern ein Riesengras, gekennzeichnet durch eine außergewöhnliche Oberflächenhärte, das weder schrumpft noch sich ausdehnt. Und das macht Bambus äußerst strapazierfähig. Durch Verleimen und Pressen aufbereitet, lässt es sich wie Holz hobeln, sägen, beizen, lackieren und ölen. Im Vergleich zu vielen Holzarten kann es sogar auf einer Fußbodenheizung verlegt werden. Bleibt es Natur belassen, ist Bambus hell und klar.

    Ein weiterer Vorteil: Bambus weist eine hervorragende Ökobilanz aus. Es gehört zu den am schnellsten wachsenden Pflanzen, produziert viel Biomasse und sorgt für einen ausgeglichenen CO²-Haushalt. Große Bambusarten legen täglich 20 bis 30 cm zu und erreichen dann bereits in wenigen Monaten ihre volle Länge von bis zu 20 Metern. In durchschnittlich drei bis sechs Jahren verholzen sie, können gefällt und zu massiven Platten und Furnieren verarbeitet werden. Im Vergleich zu anderen Harthölzern, die Jahrzehnte benötigen, um sich zu erneuern, braucht Bambus dafür im Schnitt nur fünf Jahre. Durch eine ständige Nachforstung bleibt also das ökologische Gleichgewicht erhalten.