• 18.08.2016

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    Baufinanzierung – Wenn nicht jetzt, wann dann?

    Teil 1 unserer Immobilien-Serie

    Informationen zur Baufinanzierung

    Das Zinsniveau im Bereich der Immobilienfinanzierung ist auf einem historischen Tiefstand angelangt. So viel steht fest. Deshalb hoffen viele Bundesbürger, sich den Traum vom Eigenheim erfüllen zu können. Allerdings steigen aufgrund der großen Nachfrage in manchen Landkreisen und vor allem in den Großstädten, wie Berlin, Hamburg, Köln, München, die Preise. Und das ebenfalls auf Rekordniveau.
    Wer sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen möchte, sollte sich deshalb gut informieren. Wichtig sind Lage, die Bausubstanz – gerade bei Bestandsimmobilien – und der eigene Finanzcheck. Die Grundeigentümer-Baufinanzierung gibt allen Interessierten wertvolle Tipps, die beachtet werden sollten.

    1. Der Vorab-Finanzcheck
    Durch die niedrigen Zinsen ist der Traum vom Eigenheim für viele in greifbare Nähe gerückt. Doch bevor ein entsprechender Kredit aufgenommen wird, sollte sich jeder über die finanziellen Folgen bewusst sein. Kann man sich eine Immobilie wirklich leisten? Ein Käufer zahlt nicht nur den Kaufpreis, sondern es werden viele Nebenkosten fällig. So beispielsweise Gutachterkosten (unbedingt bei Bestandsimmobilien zu empfehlen), ggf. eine Maklerprovision (dies können 3-7 Prozent des Kaufpreises plus Mehrwertsteuer sein), Kosten, die das Darlehn betreffen (Kontogebühren oder Zinsaufschläge), Notargebühren (immerhin 1 Prozent des Kaufpreises), die Grunderwerbssteuer (je nach Bundesland: 3,5-6,5 Prozent des Kaufpreises), der Grundbucheintrag und es sollte monatlich für den Werterhalt Geld zurückgelegt werden. Hier rechnet man bei Neubauten ca. 50 Cent pro Quadratmeter/Monat, bei Altbauten mindestens 1 Euro pro Quadratmeter/pro Monat. Es kommen neben der Kreditrate einige „versteckte“ Kosten auf den Käufer zu. Nicht umsonst wird geraten, dass beim Immobilienerwerb 18-30 Prozent Eigenkapital vorhanden sein sollte. Unser Tipp: Erstellen Sie im Vorfeld unbedingt eine ehrliche Einnahmen-Ausgaben-Kalkulation, damit Sie Ihre finanzielle Ausgangslage im Blick haben und auch einschätzen können, welche Art von Immobilie Sie sich leisten können.

    2. Welche Immobilie ist die Richtige für mich?
    Wenn Sie einen Überblick über Ihre finanzielle Lage haben und wissen, welcher Kreditrahmen realistisch ist, überlegen Sie sich welche Art von Immobilie für Sie in Betracht kommt. Ist es eine Eigentumswohnung oder ein Neubau? Können Sie mögliche Renovierungskosten bei einem Altbau ebenfalls aufbringen? Welche Instandhaltungskosten sind notwendig? Können Eigenleistungen erbracht werden? Denken Sie auch an Ihre Lebenssituation. Wie lange möchten Sie in der Immobilie wohnen? Und wie lange kann der Kredit abbezahlt werden? Möchten Sie flexibel in der Auswahl Ihres Wohnortes bleiben oder lieber nicht? Und fragen Sie auch Ihren Lebenspartner, welche Vorstellungen sie oder er hat. 

    3. Die Lage ist wichtig
    Beim Immobilienkauf – egal ob Wohnung oder Haus, neu oder alt – ist die Lage entscheidend. Ein Haus auf dem Land ist sicherlich günstiger als in der Stadt, aber auch hier kann eine Wertsteigerung in den nächsten Jahren möglich sein. Immobilienspiegel geben Auskunft über die Entwicklung in Deutschland – aktuell und in den nächsten Jahren. Außerdem sollten Bebauungspläne der Gemeinden oder Städte vor dem Hauskauf eingesehen werden. Ebenfalls wichtig ist die Infrastruktur. Wie sieht es mit dem öffentlichen Nahverkehr aus, sind Kindergärten und Schulen in der Umgebung, wie ist die Einkaufssituation und die ärztliche Versorgung? Denken Sie nicht nur an Ihre aktuelle Lebenssituation, schauen Sie auch in die Zukunft.

    4. Wer finanziert den Immobilienwusch?
    Lassen Sie sich Zeit bei der Immobiliensuche. Schauen Sie sich das Haus oder die Wohnung bei Tageslicht an. Fenster, die Fassade, Dach- und Kellerräume sind genau unter die Lupe zu nehmen. Meist hilft es auch, wenn man Freunde oder Familienmitglieder zu der Immobilienbesichtigung mitnimmt, die bereits Erfahrung mit einem Immobilienkauf gemacht haben. Schalten Sie ggf. einen Gutachter, ein und lassen Sie sich einen Energieausweis vorlegen. Wenn die richtige Immobilie gefunden wurde, heißt es, die richtige Baufinanzierung zu finden. Vergleichen Sie und holen mehrere Angebote ein. Außerdem können Sie sich über zusätzliche Fördermöglichkeiten informieren, z.B. von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder durch Wohn-Riester. Die Grundeigentümer-Baufinanzierung macht Ihnen gern ein Angebot und informiert Sie – wenn Sie möchten – auch per Online-Live-Beratung.