• 23.05.2013

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    "Beim Duschen oder Baden passiert doch nichts!"

    Diese Gefahren lauern im Badezimmer

    In der Komödie „Was Frauen wollen“ fällt Nick Marshall, gespielt von Mel Gibson, mit dem Föhn in die Badewanne. Der heftige Stromschlag führt zu einer seltsamen Verwandlung. Denn fortan kann der erfolgreiche Werber die Gedanken von Frauen hören. Natürlich geht es nicht immer so glimpflich aus. Die Grundeigentümer-Versicherung zeigt Ihnen, welche Gefahren im Badezimmer lauern und wie Sie sich schützen können.

    Wasser leitet Strom extrem gut. Stecken Sie deshalb alle Geräte aus, bevor Sie ein Bad genießen oder duschen gehen. Ein Sicherheitsabstand von mindestens 60 cm zwischen den Steckdosen und der Wanne ist sinnvoll. Auch das Telefonieren mit kabelgebundenen Geräten, die auf Strom angewiesen sind, ist gefährlich. Wissenschaftler der Universität Bonn warnen, dass bei einem Wasserkontakt elektrische Spannungen von bis zu 60 Volt auftreten können.

    Zu langes oder heißes Baden bringt den Kreislauf durcheinander und schadet der Haut. Baden sollten Sie deswegen höchstens zwei Mal pro Woche und das nicht länger als 30 Minuten. Ist die halbe Stunde vorbei, könnte es beim Steigen aus der Wanne rutschig werden. Stabile Haltegriffe oder Anti-Rutsch-Sticker wirken hier Wunder.

    Was viele nicht wissen: Knapp 30 Prozent der Duschbrausen enthalten deutliche Mengen des Erregers Mycobacterium avium. Warum? Weil sich die Bakterien in der warmen und feuchten Umgebung im Inneren der Duschköpfe äußerst wohl fühlen. Es handelt sich dabei um chlorresistente Bakterien, die Menschen mit einem geschwächten Immunsystem befallen und Lungenerkrankungen begünstigen. Lassen Sie das erste Wasser aus der Dusche nicht direkt übers Gesicht laufen, um einer nicht zu unterschätzenden „Ladung“ des Erregers zu entgehen..