• 20.11.2014

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    Blinkende Rentiere, bunte Lichterketten

     

    Was ist erlaubt?

    Längst füllen Schokonikoläuse, Lebkuchen und anderes Weihnachtsgebäck die Regale der Supermärkte. Noch zwei Wochen, dann ist der erste Advent. Schon jetzt überlegen viele, wie sie Haus oder Wohnung mit Weihnachtsdekoration schmücken. Doch nicht alles was gefällt, ist erlaubt – insbesondere in Mietshäusern.

    Generell gilt: In der Wohnung, an Fenstern, Balkonen und gemieteten Gärten dürfen Mieter so viel dekorieren und verzieren, wie sie möchten. Nur beschädigen dürfen sie dabei natürlich nichts und zudem muss darauf geachtet werden, dass niemand durch die Deko gefährdet wird. Klauseln im Mietvertrag, wonach kein Christbaum auf dem Balkon oder der Terrasse aufgestellt werden darf, sind unwirksam. Allerdings sollte im Sinne guter Nachbarschaft und sparsamen Energieverbrauchs darauf geachtet werden, dass die Weihnachtsbeleuchtung nicht die ganze Nacht auch in andere Wohnungen scheint. Das gilt für Hauseigentümer und Mieter gleichermaßen.

    Weihnachtsschmuck an der Wohnungstür, beispielsweise Kränze, sind ebenfalls erlaubt. Versucht ein Mieter allerdings das Treppenhaus nach eigenem Geschmack adventlich zu gestalten oder weihnachtliche Duftsprays zu versprühen, müssen das die Nachbarn nach einem Urteil des Oberlandesgerichtes Düsseldorf nicht hinnehmen. Und brennende Kerzen im Treppenhaus sind aufgrund der Brandgefahr ohnehin nicht zulässig.

    Und die Hauswand hochkraxelnde Weihnachtsmänner? Muss für ihren sicheren Aufstieg ein Loch in die Fassade gebohrt und eventuell beschädigt werden, bedarf es der Zustimmung durch den Vermieter. Auch hier gilt, dass nichts und niemand gefährdet werden darf.