• 20.06.2013

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    Couchsurfing – ein neuer Trend

    Doch: Fremde im eigenen Heim übernachten lassen?

    Pierre aus Paris, Max aus Berlin und Cathy aus London. Drei junge Studenten, die sich auf der Seite couchsurfing.org als lockere, lebenslustige und weltoffene Menschen präsentieren. Wahre Abenteurer, die froh sind, wenn sie auf Reisen eine gemütliche Obdach und spannende Insider-Tipps erhalten. Couchsurfing ist eine fortschrittliche Idee und lebt vom Gedanken, Reisende warmen Herzens aufzunehmen und keinen Cent dafür zu verlangen. Und das klappt gut. Denn das globale Netzwerk umfasst mittlerweile mehr als eine Million Nutzer. Wir zeigen Ihnen, welche Grundregeln beim „Surfen“ zu beachten sind.

    Als Gast: Bieten Sie Ihrem Wunsch-Host umfassende Informationen zu Ihnen und Ihrem Vorhaben. So werden Unsicherheiten beseitigt und Vertrauen erzeugt. Sie konnten eine Couch erobern? Gut, dann spenden Sie Ihrem Gastgeber nicht nur Ihre Anwesenheit, sondern auch eine kleine Aufmerksamkeit. Wie wäre es, wenn Sie ihn auf ein leckeres Bier einladen oder den Abwasch übernehmen? Natürlich ist das keine Pflicht, dafür aber eine zwischenmenschliche Selbstverständlichkeit, die gut ankommt.

    Als Gastgeber: Werfen Sie einen Blick auf das Profil des Anfragenden. Ein Bild, Daten zur Person und positive Referenzen sind ein Zeichen dafür, dass Sie auf der sicheren Seite sind. Außerdem gibt es die Vouching-Funktion. Wem schon oft „die Hand geschüttelt“ wurde - das ist ein Zeichen für realen Kontakt - dem kann man für gewöhnlich über den Weg trauen. Seien Sie skeptisch, wenn das Mitglied nichts von sich preisgibt und völlig anonym daherkommt. Um sicherzustellen, dass Sie keinem Fake-User aufsitzen, gibt es Verifikationsstufen. In der höchsten wird ein Brief an die Adresse des Users gesendet. Dieser muss dann einen Code aus dem Brief auf couchsurfing.org eingeben und dadurch seine Existenz „beweisen“.