• 11.09.2012

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    Damit der Strom nicht (zu)schlägt und …

    … die Sicherungen nicht durchknallen: E-Check

    Liegen Leitungen blank? Sind Kabel porös oder die veralteten Elektroinstallationen überfordert für die immer mehr werdenden Elektrogeräte? So nützlich und unverzichtbar elektrischer Strom ist, so wichtig ist es, mögliche Gefahren zu erkennen bevor ein Schaden entsteht. Denn marode Elektroanlagen können nicht nur Kurzschluss und Überspannung mit teuren Schäden in der Folge verursachen, sondern auch lebensgefährlich für die Bewohner werden, wenn zum Beispiel durch überhitzte Sicherungen ein Feuer ausbricht. Deshalb rät der Zentralverband der deutschen Elektrohandwerke (ZVEH) regelmäßig zum E-Check, der von zertifizierten Elektrofachbetrieben durchgeführt wird. Der E-Check ist eine anerkannte, normengerechte Prüfung aller elektrischen Geräte und Anlagen in einem Haus oder einer Wohnung auf
     

    • Gebrauchs- und Funktionsfähigkeit
    • ordnungsgemäßen, sicherheitstechnischen Zustand
    • Schutz gegen elektrischen Schlag und elektrisch gezündeten Brand
    • Maßnahmen gegen Blitzeinwirkung und Überspannung sowie
    • Energieeinsparpotentiale.

     
    Erfüllen die geprüften Elektroinstallationen und -geräte alle Sicherheitsanforderungen, verleiht der Elektrofachmann die E-Check-Plakette. Eine Verpflichtung für den Vermieter, regelmäßig alle Leitungen im Haus überprüfen zu lassen, gibt es nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes nicht. Der ZVEH weist jedoch darauf hin, dass der E-Check für Vermieter Rechtssicherheit bietet, falls durch eine Elektroinstallation ein Schaden z. B. am Besitz eines Mieters entsteht. Mit Hilfe des E-Check-Protokolls kann im Fall von Schadenersatzforderungen der einwandfreie Zustand des Leitungsnetzes nachgewiesen werden.
     
    Quelle: www.e-check.de