• 22.11.2012

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    Dem Schimmel keine Chance

    Regelmäßig lüften – aber wie?

    Neben baulichen Mängeln ist falsches Lüften eine der häufigsten Ursachen für Schimmel in Haus und Wohnung. Durch effizientes und richtiges Lüften sparen Sie Heizkosten und schaffen ein gesundes Raumklima:

    1. Lieber kurz und heftig

    Wirksamer als ein Fenster über einen längeren Zeitraum gekippt zu halten ist ein kurzes Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster. Denn durch den schmalen Spalt eines gekippten Fensters findet nur ein geringer Luftaustausch statt und die Wohnung kühlt viel stärker ab als durch einen kurzen kräftigen Luftaustausch.

    2. Mehrmals täglich

    Für einen ordentlichen Luftaustausch sollten Sie die Fenster mehrmals täglich weit aufreißen, mindestens jedoch morgens und abends. Schließen Sie dabei die Heizkörperthermostate vorher, damit die Heizung nicht unnötig aufdreht.

    3. Zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter

    Öffnen Sie die Fenster bei jeder Jahreszeit, auch bei Kälte, Regen oder Schnee. Denn selbst bei strömendem Regen ist frische Luft immer noch trockener als abgestandene, feuchte Luft in der Wohnung. Beachten Sie dabei: Je niedriger die Temperatur draußen, umso kürzer die Lüftungszeit. Fünf bis sechs Minuten reichen im Winter völlig aus.

    4. Freiheit für den Wasserdampf

    Ob Bügeln, Duschen oder Kochen: Öffnen Sie danach das Fenster und machen den Weg frei, damit der Wasserdampf nach draußen entweichen kann.

    5. Die Feuchtigkeit im Blick

    Mehr als 65 Prozent Luftfeuchtigkeit sollte im Haus nicht herrschen. Zu trockene Luft, d. h. Werte unter 35 Prozent sind vor allem für die Schleimhäute nicht gut. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich ein Hygrometer (Feuchtigkeitsmessgerät) zu legen. Sie sind für unter zehn Euro im Handel erhältlich.