• Der grüne Gräserteppich

    Einfach nur ausrollen?

    Der Traum vieler Gartenbesitzer: ein satter grüner und strapazierfähiger Rasen, für die Kinder zum Toben und Spielen, für die Erwachsenen zum Entspannen, Genießen und Feiern. Doch ein Rasen ist pflegeintensiv. Um schnell zu einem schönen Rasen zu kommen, entscheiden sich viele für Rollrasen. Er kann nahezu überall eingesetzt werden.

    Zunächst wird die alte Grasebene abgeschält und entsorgt. Darauf fräst man Mutterboden und Kompost ein, damit sie sich mit dem alten Boden verbindet. Der Kompostanteil macht diese Mischung zum Langzeitdünger. Dann wird die Rasenfläche fluchtgerecht abgezogen und der Rasen in Einzelstücken verlegt. Wichtig ist, die Tage danach den Rasen gut zu wässern. Nach ca. zehn Tagen ist der Rollrasen in der Regel gut angewachsen und kann auch schon das erste Mal gemäht werden.

    Hierbei raten die Experten vor allem im Sommer den Rasen etwas höher stehen zu lassen, da sonst die Gefahr besteht, dass er verbrennt. Wichtig ist, dass die Messer des Mähers scharf sind, da sonst die Halme ausfransen und schneller verbrennen. Mindestens zweimal pro Jahr sollte der Rasen vertikutiert werden – für eine bessere Belüftung und die Entfernung von Moos und Saatgut.

    Vorteil des Rollrasens ist, dass er schon bereits nach zehn Tagen voll einsatzfähig ist und auch einer Gartenparty standhält. Beim Einsaatrasen dauert dagegen ein vorzeigbares Ergebnis bis zu vier Monate, inklusive viel Zeit für Pflege, Unkraut entfernen, wässern … Außerdem ist die Qualität des Saatguts unbekannt. Rollrasen kann übrigens das ganze Jahr verlegt werden, selbst im Winter bei kühleren Temperaturen.

    Mehr Informationen hierzu bietet der Deutsche Rollrasen Verband unter bit.ly/1nLfodE