• 16.08.2017

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    Die wichtigsten Versicherungen für Familien

     

    Ausreichend Schutz die ganze Familie

    Wer eine Familie hat, möchte diese schützen - insbesondere vor finanziellen und gesundheitlichen Risiken. Doch welche Versicherungen sind für mich und meine Familie passend? Unsere Experten aus dem Kundenservice-Team  empfehlen folgenden Versicherungsschutz:

    1. Privathaftpflichtversicherung
    Generell ist die private Haftpflichtversicherung die wichtigste Versicherung überhaupt, da sie vor Ansprüchen Dritter schützt, wenn diesen ein Schaden entstanden ist. Wer Kinder hat, sollte den Leistungsumfang seiner Privathaftpflicht prüfen und unbedingt einen Versicherungsschutz wählen, der den Bedürfnissen einer Familienhaftpflichtversicherung entspricht. Dies bedeutet, dass die eigenen Kinder oder auch andere Familienmitglieder mitversichert sind, wenn ein Schaden entsteht und dass insbesondere Leistungen im Schutz enthalten sind, die auf die Bedürfnisse von Familien abgestimmt sind.
    Wichtig ist ebenfalls, dass Kinder erst ab dem vollendeten 7. Lebensjahr bedingt deliktfähig sind. Das heißt vorher haften Eltern für das Handeln ihrer Kinder nicht, wenn sie ihrer Aufsichtspflich nachgekommen sind. Eine weitere Besonderheit gilt im Straßenverkehr. Hier haften Eltern erst, wenn ihre Kinder das 10. Lebensjahr erreicht haben. Übrigens: Die Privathaftpflichtversicherung der Grundeigentümer-Versicherung wurde sowohl in der März-Ausgabe 2015 der Zeitschrift "Eltern" mit der Bezeichnung Top-Tarife in der Kategorie familienfreundliche Privathaftpflicht ausgezeichnet, als auch mit einem "SEHR GUT" in dem EURO Magazin.

    2. Risikolebensversicherung
    Gerade wer für andere Personen verantwortlich ist, sollte seine Familie für den schlimmsten Fall - den Todesfall eines Erziehungsberechtigten - absichern. Dies kann beispielsweise mit einer Risikolebensversicherung geschehen. Diese sichert Hinterbliebene ab, sollte der Versicherte sterben. Dann erhält die Familie die sogenannte Todesfallsumme, das ist der Geldbetrag der bei Vertragsabschluss festgelegt wurde. Mit diesem Geld können dann  Lebenshaltungskosten oder auch die Ausbildung der Kinder bezahlt werden.
    Übrigens: Die Leistungen im Todesfall sind einkommenssteuerfrei.

    3. Unfallversicherung
    Eine private Unfallversicherung ist besonders für Familien mit Kindern eine sinnvolle Versicherung. Schließlich sind Kinder sehr aktiv. Sie erkunden die Gegend, treiben Sport oder klettern überall herauf. Dabei ist das Unfallrisiko in den eigenen vier Wänden besonders hoch. Statistisch gesehen, ereignen sich 60 Prozent aller Unfälle mit Kindern im eigenen Zuhause. Sie vergreifen sich z.B. an Putzmitteln oder anderen giftigen Stoffen. Eltern können nicht überall sein, es ist aber ein beruhigendes Gefühl, wenn man weiß, dass man im Fall der Fälle auf eine finanzielle Leistung durch die Unfallversicherung rechnen kann. Schließlich kommt die Police beispielsweise für Schäden auf, wenn durch den Unfall, bleibende Schäden (beispielsweise eine Vergiftung oder Behinderung) vorliegen. Außerdem übernimmt sie unter Umständen die Kosten, wenn das Kind länger im Krankenhaus bleiben  muss und ein Elternteil mit im Krankenhaus bleiben möchte ( sog. Rooming-In). Vielleicht muss sogar das Haus umgebaut werden, auch dann kommt die Versicherung für diese Kosten auf.
    Übrigens: Die gesetzliche Unfallversicherung leistet nur auf dem Weg zur oder von der Arbeit, dem Kindergarten, der Schule oder wenn ein Unfall innerhalb der Schul -oder Arbeitszeit passiert. Eine private Unfallversicherung leistet rund um die Uhr - weltweit.

    4. Wohngebäude
    Das eigene Haus oder Wohnung ist das Zuhause für die ganze Familie. Dieses möchten Eltern für sich und die Kinder als Schutzort erhalten. Deshalb möchten sie es vor möglichen Gefahren bzw. Risiken wie Feuer, Blitzschlag, Sturm (ab Windstärke 8), Hagel, Leitungswasser und Überspannungsschäden schützen. Deshalb sollte jeder der Wohneigentum hat, eine Wohngebäudeversicherung abschließen. So lässt es sich viel ruhiger Schlafen, da man weiß, dass im Fall der Fälle die Wohngebäudeversicherung für die entstandenen  Schäden aufkommt.

    5. Tierhalterhaftpflichtversicherung
    Gehört zur Familie auch ein Hund, sollte ebenfalls eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. In manchen Bundesländern (u.a. in Hamburg, Berlin, Niedersachen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) ist diese Versicherung sogar Pflicht. Schließlich haftet der Hundehalter, wenn der Hund einen Schaden bei einem Dritten verursacht. Unabhängig vom Verschulden.
    Übrigens: Beißt der Hund ein Familienmitglied, kommt die Tierhalterhaftpflicht nicht zum Einsatz. Familienmitglieder sind keine Dritten Personen, sondern werden auch als Halter betrachtet.

    Bei der Grundeigentümer-Versicherung kann die Hundehalterhaftpflichtversicherung als besonders günstiges Zusatzpaket zur Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

    Weitere Informationen zum richtigen Versicherungsschutz für Familien finden Sie auch auf der Website des GDV.

    Lassen Sie sich beraten:
    Wenn sich Ihre Lebenssituation ändert, sollten Sie Ihre Versicherungen entsprechend anpassen. Neue Lebenssituationen können sich beispielsweise ergeben, wenn Sie mit Ihrem Lebenspartner zusammenziehen, heiraten, sich scheiden lassen, ein Kind geboren wird oder Sie in Elternzeit sind. Sprechen Sie gern unsere Mitarbeiter aus dem Kundenservice-Team an. Sie beraten Sie gern und erstellen Ihnen gern ein Angebot bzw. sagen Ihnen, ob bzw. wann der bestehende Versicherungsschutz angepasst werden sollte.