• 03.03.2016

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    Ein gutes Dach gehört gedämmt

    Ob im Winter oder im Sommer

    Dämmung Dach Sanierung

    Viele Eigenheimbesitzer nutzen die Urlaubszeit, um an Ihrem Haus witterungsabhängige Sanierungsvorhaben vorzunehmen. Abgefallene Dachziegel oder gar eindringende Feuchtigkeit sind dringende Anzeichen für fällige Dachausbesserungen. Sollten diese Arbeiten bei Ihnen ohnehin anstehen, sollten Sie sich nicht nur den augenscheinlichen Mängeln widmen. Verbraucherzentralen und Energiesparexperten raten nämlich dazu, im Zuge einer Dachsanierung ein  besonderes Augenmerk auf die Dämmung zu legen. Denn die meiste Energie eines Hauses geht über das Dach verloren. Im Sommer macht sich eine mangelhafte Dämmung in Form von übermäßiger Erhitzung ausgebauter Dachgeschosse bemerkbar. Im Winter bedeutet eine unzureichende Dämmung ein zugiges Raumklima und vor allem einen erhöhten Heizbedarf. 
    Dabei lassen sich mit der richtigen Dämmung bis zu 80 Prozent der Heizkosten einsparen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass eine Dämmung sowohl gegen Kälte als auch Wärme isoliert. Es gibt also keine spezifische Dämmung je nach Jahreszeit. Im Winter sparen Sie also Heizkosten, im Sommer können Sie auf die Klimaanlage verzichten.
    Zudem schreibt die geltende Verordnung zur Energieeinsparung (EnEV) vor, dass bei größeren Reparaturen und baulichen Veränderungen an Außenbauteilen eine Mindest-Dämmqualität einzuhalten ist. Dass diese EnEV-Vorschriften eingehalten wurden, muss auch der ausführende Handwerker in der sogenannten Fachunternehmer-Erklärung bestätigen. Die  EnEV-Vorschriften werden laufend novelliert, zuletzt erst am 1. Mai 2014. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, der findet hier die neuen Richtlinien im Detail

    Wir empfehlen: Lassen Sie sich durch einen unabhängigen Energieberater beraten. Allein diese Beratung wird von der KfW mit einem Betrag bis zu 40 € gefördert. Nähere Informationen hierzu liefert auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.