• 11.12.2012

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    Ein Klavier, ein Klavier …

    Sperriges eckt gerne an

    Wer kennt nicht den Sketch von Loriot, in dem ein Klavier geliefert wird, das die Mutter aus Massachusetts geschickt hat. Alle sich freuen: "Ein Klavier, ein Klavier!" Zum Glück ist nicht jeder Klaviertransport so aufregend und schwierig, aber in jedem Fall eine Herausforderung und selbst kaum machbar. Selbst viele Umzugsunternehmen sind damit überfordert. Vielmehr sollte man Fachleute damit betrauen, denn ein Klavier ist kein normales Möbelstück, sondern ein großes, schweres, zumeist wertvolles Instrument, dazu extrem unhandlich und äußerst empfindlich. Fazit: Ein Klaviertransport will gelernt sein, ist eine Arbeit für Profis. Das Instrument muss achtsam und sicher – wie ein rohes Ei – befördert und vor Feuchtigkeit, Stößen, Temperaturunterschieden, Kratzern und Beschädigungen geschützt werden.

    Im Internet findet man unter dem Stichwort "Klaviertransport" zahlreiche Anbieter, die wertvolle Instrumente sachgerecht und vorsichtig an den neuen Bestimmungsort bringen. Auch wenn man in Eigenregie den Rest der Wohnung umzieht, sollte man Klavier und ähnlich sperrige Gegenstände einem Fachmann überlassen. Viele Umzugsspeditionen bieten einen günstigen Beiladungsservice. Das heißt, dass Aufträge mehrerer Kunden, die weitgehend auf einer Strecke liegen, an einem Tag, zusammengefasst und die Kosten auf die Kunden aufgeteilt werden. Allerdings sollte man was Abholung und Lieferung betrifft etwas flexibel und nicht auf einen bestimmten Tag fixiert sein.