• 30.04.2013

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    Ein Picknick im Grünen tut gut!

    Doch wo darf man sich überhaupt niederlassen?

    Hektik, Stress, Zeitdruck – all das rückt bei einem Picknick in weite Ferne. Wenn Sie sich mit einer leckeren Brotzeit verwöhnen, tut das Körper, Seele und Geist gut. Damit aus dieser Freude kein Frust wird, möchten wir Ihnen heute ein paar Tipps mit auf den Weg ins Freie geben:

    In Deutschland dürfen Sie so gut wie überall picknicken: an einem Wanderweg im Wald, an einem Flussufer, an einem kleinen See. Wenn Sie beliebte Ausflugsgebiete ansteuern, so sind Picknickplätze in der Regel gekennzeichnet. Nicht erlaubt ist es, sich in Naturschutzgebieten niederzulassen. Weitere Tabu-Zonen: Forstkulturen, Forschungsareale im Wald, Pflanzgärten sowie gesperrte bzw. eingezäunte Flächen. Dauert Ihr Picknick etwas länger, so sollten Sie auf einen gedämpften Geräuschpegel nach 22 Uhr achten, um Anwohner nicht zu stören, zu verärgern und die Polizei zu entlasten.

    Stichwort Müll: Alles, was Sie mitgebracht haben, insbesondere auch Abfälle, müssen Sie wieder mitnehmen. Zurückgelassener Müll im Wald führt nicht nur zu Schäden an Boden und Grundwasser. Er bedroht auch Tiere, die sich an Scherben, Blechteilen und Kronkorken verletzen können. Außerdem fühlen sie sich von herumliegendem Unrat angezogen, der in der Regel schädlich für sie ist.

    Der Auslands-Tipp: Sie lieben Rom? Das können wir gut verstehen. Die Stadt bietet Highlights so weit das Auge reicht. Doch aufgepasst - seit einigen Monaten ist Picknicken im historischen Stadtkern unzulässig und kann die Urlaubskasse bei Strafen von 25 bis 500 Euro kräftig belasten. Also: Lieber auf das lässige Schlemmen vor dem Colosseum verzichten und stattdessen das Treiben auf den Straßen aus Pizzerien und Eisdielen genießen.