• 18.12.2012

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    Einnahmequelle Drehortvermietung

    Wie die eigenen vier Wände zum Nebenjob werden.....oder der Drehort zu einem Versicherungsfall

    Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Tatort und Co. immer wieder neue Drehorte finden, die in ganz normalen Wohngebieten liegen? Wer mit einer Immobilie Geld verdienen will, denkt in erster Linie immer an Vermietung oder Verkauf. Aber auch als Kulisse für die Filmbranche kann die eigene Immobilie das Bankkonto stärken. Denn nicht alle Film- und Fernsehproduktionen werden in Studios aufgenommen. Häufig ist es günstiger auf bestehende Immobilien zurückzugreifen als den Drehort aufwendig in einem Studio nachzubauen. 

    Ob Villa, Loft, Etagenwohnung oder Bauernhaus, ob heruntergekommen oder gut ins Schuss, der Bedarf ist vielfältig. Wenn Film- und Fernsehproduzenten auf der Suche nach der geeigneten Location sind, beauftragen sie in der Regel so genannte Locationagenturen, die dann in ihrer Datenbank nach dem passenden Drehort recherchieren. Möchten Sie also ein bisschen dazuverdienen und haben Sie also eine interessante Immobilie, die sie für Dreharbeiten zur Verfügung stellen würden, dann setzen Sie sich doch mal mit einer Locationagentur in Verbindung. 

    Voraussetzung ist allerdings, dass die Räumlichkeiten ausreichend groß sind, denn nicht nur die Schauspieler, sondern auch das Produktionsteam muss Platz finden. Und sofern Sie zur  Miete wohnen, muss der Eigentümer zustimmen. 

    Kosten fallen in der Regel keine an, da im Falle einer Vermittlung des Objektes meist die Produktionsfirma die Provision für die Locationagentur übernimmt. Insgesamt also für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation, denn eine bestehende Location ist günstig für den Produzenten, dazu einträglich für den Haus- oder Wohnungsinhaber: Je nach Ausstattung der Immobilie wird hier bis zu einer Monatsmiete pro Drehtag als Honorar gezahlt.

    Wer zahlt, wenn ein Schaden am Drehort entsteht?

    Sachschäden können durchaus ein Fall für eine Haftpflichtversicherung werden. Unser Tipp: Lassen Sie sich von der Produktionsfirma den Nachweis einer Film-Haftpflichtversicherung zeigen. In der Regel springt diese Versicherung für Schäden an Drehorten ein. Sollte eine solche Versicherung nicht vorliegen, könnte man auch eine Kaution aushandeln, die eventuelle Schäden abdeckt.

    Übrigens:

    Sollten Sie noch keine private Haftpflichtversicherung haben, schauen Sie sich doch kurz einmal unsere vielseitigen Leistungen an. Und bei der Erstellung ihres persönlichen Bedarfs unterstützt Sie unser komfortabler Tarifrechner.