• 26.03.2015

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    Feuer, Lamm und Eier

    Bräuche für die Osterfeier

    Ostern steht vor der Tür, das älteste, christliche Fest zum Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. Gefeiert wird es immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond und findet damit zwischen dem 22. März bis 25. April statt. Woher das Wort Ostern für das höchste Fest des Kirchenjahres stammt, ist nicht sicher geklärt. Einerseits wird es mit der Himmelsrichtung Osten und ihrer Bedeutung Morgenröte angenommen. Der Name „Ostern“ kann aber auch auf ein germanisches Fest zu Ehren einer Göttin der Morgenröte zurückgehen.

    An Ostern endet insbesondere aber auch die Fastenzeit und der Tisch wird wieder reichhaltig gedeckt – traditionell mit Osterlamm, Kaninchen und Lachs, mit Osterbroten und anderen meist süßen Leckereien. Und überall werden Eier bunt bemalt.

    Nach altem Brauch spielt auch Wasser eine ganz besondere Rolle. In der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag wurde vor allem früher zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang aus einem nahen Bach oder Brunnen Wasser geschöpft und schweigend nach Hause gebracht. Dieser Brauch sollte das ganze Jahr helfen Krankheiten zu heilen und Unglück abzuhalten, Jugend und Schönheit zu bringen. Heute noch werden in einigen Teilen Deutschlands zur Erinnerung an diesen Brauch die Brunnen zu Ostern mit schönem Osterschmuck dekoriert.

    Und schon seit Jahrhunderten gibt es die Osterfeuer, die nach altem Glauben die Geister des Winters vertreiben sollen. Doch diese mächtigen Feuer können auch gefährlich für Mensch und Tier sein. Deshalb gilt der Platzwahl eine besondere Sorgfalt: Wichtig sind ausreichend Abstand zu Bäumen und Sträuchern sowie angrenzenden Grundstücken, Häusern und Garagen.

    Ganz wichtig ist, dass das Osterfeuer nie unbeaufsichtigt ist. Neben Löschmaterial sollte Handy oder Telefon griffbereit und auch aufgeladen sein, um im Falle eines Falles sofort die Feuerwehr über die Notfallnummer 112 zu alarmieren. Kommt es bei einem privaten Osterfeuer zu einem Schaden, kann vor möglichen Schadenersatzansprüchen Dritter eine Privathaftpflichtversicherung helfen. Ihre Aufgabe ist es bedingungsgemäß, für berechtigte Schadenersatzforderungen zu leisten und ungerechtfertigte, für die einem kein Verschulden anzulasten ist, im Namen des Versicherten abzulehnen.

    Mehr Informationen rund um die Privathaftpflichtversicherung der Grundeigentümer-Versicherung und die Absicherung gegen Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen finden Sie hier.