• 09.01.2014

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    Freiheit für den Wasserdampf!

    Achten Sie auf eine gesunde Luftfeuchtigkeit

    In Küche und Bad – und gerne auch da, wo Wäsche gebügelt und getrocknet wird – bildet sich jetzt in der kalten Jahreszeit nicht nur an Fenstern Kondenswasser. Es ist ein idealer Nährboden für Schimmel. Ist die Luftfeuchtigkeit im Raum zu hoch, legt sich diese in Form von Wassertropfen am Fenster oder an Wänden ab. Schwachstellen sind auch die Zimmerecken, da die Luft hier weniger zirkuliert.

    Deshalb Freiheit für den Wasserdampf! Ob Duschen, Kochen oder Bügeln: Öffnen Sie danach das Fenster und machen den Weg frei, damit der Wasserdampf nach draußen entweichen kann.

    Dabei gilt die Devise: Lieber kurz und heftig. Kurzes Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster ist besser als den ganzen Tag das Fenster gekippt zu halten. Denn durch den schmalen Spalt eines gekippten Fensters findet nur ein geringer Luftaustausch statt und die Wohnung kühlt viel stärker ab als durch einen kurzen kräftigen Luftaustausch. Und das am besten mehrmals täglich, mindestens jedoch morgens und abends, zu jeder Jahreszeit und auch bei Kälte, Regen oder Schnee. Denn selbst bei strömendem Regen ist die frische Luft immer noch trockener als feuchte, abgestandene in der Wohnung. Dabei gilt: Je niedriger die Temperatur draußen, umso kürzer die Lüftungszeit. Fünf bis sechs Minuten reichen im Winter völlig aus. Und damit die Heizung nicht unnötig aufdreht, schließen Sie dabei vorher die Heizkörperthermostate.

    Am besten behalten Sie die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer im Blick: Mehr als 65 Prozent Luftfeuchtigkeit sollte im Haus nicht herrschen. Aber auch zu trockene Luft, d. h. Werte unter 35 Prozent, sind – vor allem für die Schleimhäute – nicht gut.