• 14.06.2017

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    Gartengefahren: Unfälle und Diebstähle liegen vorn

     

    Häufige Gefahrenquellen im Garten
    Statistisch gesehen passieren pro Jahr mehr als 200.000 Unfälle in Deutschlands Gärten. Dies ist eine stattliche Summe. Meist sind es harmlose Verletzungen, es können aber auch schwere Unfälle passieren - meist durch einen unsachgemäßen Umgang mit elektrischen Geräten, wie Motorsägen. Auch Schnittverletzungen sind nicht selten. Hier heisst es schnell die offenen Wunden zu versorgen. Kommt "Dreck" hinein, kann sich die Wunde entzünden und es kann sogar zum sogenannten Wundstarrkrampf kommen. Der zum Tode führen kann. Eine Tetanus-Impfung sollte deshalb regelmäßig aufgefrischt werden.

    Ein wahrer Klassiker ist das Fallen von Leiterm, z.B. bei Erntearbeiten oder dem Säubern der Dachrinne. Bei der verwendeten Leiter, sollte auf ein GS- und /oder TÜV-Zeichen und immer auf einen sicheren Stand geachtet werden. Bei höheren Leiterarbeiten, sollte ein zweiter "Mann" zum Festhalten, dazu geholt werden.

    Bei der Bekämpfung von Schädlingen sollte auf umweltfreundliche Produkte geachtet werden. Chemische Mittel sind hoch giftig und können nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern auch für nützliche Insekten, Haustiere und Kinder eine zusätzliche Gefahrenquelle bedeuten.

    Unser Tipp: Räumen Sie Gartengeräte, die Sie nicht mehr für die geplanten Arbeiten benötigen, weg. So sind die Stolperfallen aus dem Weg geräumt. Und behalten Sie insbesondere kleine Kinder im Auge. Sie können sich schnell an Schädlingsbekämpfungsmittel bedienen und diese meist ätzenden Flüssigkeiten trinken.

    Der richtige Versicherungsschutz: Und was ist wenn doch etwas passiert?
    Passieren Unfälle in der Freizeit hat derjenige Glück, der eine private Unfallversicherung hat. Diese leistet bei jedem messbaren Invaliditätsgrad, rund um die Uhr, weltweit.
    Verletzen sich Besucher in Ihrem Garten, tritt beispielsweise bei einem Grillfest jemand in heiße Grillkohle, kann er Schadenersatzansprüche gegen den Grundstücksinhaber geltend machen. Bewohnt der Eigentümer sein Grundstück selbst, kommt die private Haftpflichtversicherung zum tragen. Handelt es sich um ein vermietetes Objekt, benötigt er eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht.

    Diebstahl vom Grundstück
    Rasenmähroboter, schicke Gartenlounge-Möbel, ein Gasgrill oder teure Elektrogeräte...In manchen Gärten oder Schuppen stehen kleine Vermögen. Da ist es besonders ärgerlich, wenn sie abhanden kommen - beispielsweise, weil sie gestohlen werden.
    Diebstähle aus Gärten sind nicht selten, da in vielen Fällen die Langfinger nur über einen kleinen Zaun steigen müssen, um an die teuren Geräte zu kommen. Doch zahlt die Versicherung überhaupt, wenn beispielsweise der teure Mähroboter gestohlen wurde?
    Grundsätzlich kommt die Hausratversicherung dafür auf, wenn aus einem Haus oder Wohnung etwas gestohlen wird. Es muss sich dabei um einen Einbruchdiebstahlschaden handeln. Juristisch gesehen, liegt ein Einbruchdiebstahl vor, wenn sich eine Person durch Gewalt oder falsche Schlüssel Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft. Ein Garten ist allerdings kein Raum in diesem Sinne. In diesen Fällen liegt ein sogenannter "Einfacher Diebstahl" vor. Da die Gegenstände in der Regel nicht gesichert sind und ohne gewaltsames Eindringen erreichbar sind. Z.B. wenn Gartenmöbel auf der Terrasse stehen. Der Dieb braucht also keine Hürde überwinden. Unter Umständen würden Sie also auf den Wiederbeschaffungskosten sitzen bleiben.
    Dies ist allerdings anders, wenn bei Ihrem Hausratschutz das Hab und Gut im Außenbereich - wie bei unserem Direkt Plus-Tarif - mitversichert ist. Dies bedeutet, dass Sie gegen den einfachen Diebstahl Ihres Hausrats ( wie Gartenmöbel und -geräte, Kinderwagen und/oder Kleidungsstücke, die auf der Wäscheleine hängen) auf dem Versicherungsgrundstück versichert sind.

    Bei Fragen wenden Sie sich gern an unser Kundenservice-Team unter  der Rufnummer 040 3766 3333