• 15.05.2012

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    Gartenpflege im Mietvertrag regeln

    Gehört zu einem Mietobjekt ein kleiner oder großer Garten, sollten Vermieter die Gartenpflege im Mietvertrag regeln, damit es nicht zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Mieter und Vermieter kommt.

    Wie umfangreich die Pflege aussieht, kann dabei von der gewählten Formulierung abhängig sein. So versteht man unter einer „allgemeinen Gartenpflege“ Arbeiten, die keine besondere Fachkenntnisse oder einen hohen Zeit-/Kostenaufwand voraussetzen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf (Az. I-10 U 70/04) nannte in einem Urteil beispielsweise Rasen mähen, Unkraut jäten oder Laub beseitigen als allgemeine Gartenpflege. Das Beschneiden von Gehölzen, das Düngen von Pflanzen oder das Säubern von Teichen gehöre aber nicht dazu.

    Liegt keine vertragliche Vereinbarung vor, ist die Pflege der Außenanlage grundsätzlich Sache des Vermieters. Anfallende Kosten können aber als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden.

    Quelle: Hamburger Abendblatt vom 5.5.2012, www.abendblatt.de