• 03.03.2015

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    Grüne Gebäude

    Bauen mit Gütesiegel

    Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) hat mit einem Team aus Architekten, Bauunternehmern und Wissenschaftlern Ziele und Standards für „Grüne Gebäude“ definiert und entwickelt diese stetig weiter. Bewertet werden ökologische Gesamtkonzepte für grünes Bauen anhand ihrer ökologischen, ökonomischen, sozialkulturellen und funktionalen Qualität. Erreicht ein Gebäude die Zielwerte, wird das Gütesiegel "Nachhaltiges Bauen“ verliehen, das der DGNB in den Kategorien Gold, Silber oder Bronze vergibt.

    Als "Grüne Gebäude" oder „Green Building“ werden Häuser bezeichnet, die einen geringstmöglichen Energieverbrauch aufweisen und weitestgehend aus ökologischen Baustoffen und natürlichen Materialien bestehen. Das sind vor allem Niedrigenergiehäuser, Solarhäuser, Passiv- oder Nullenergiehäuser.

    "Grüne" Baustoffe sind insbesondere schnell nachwachsende Pflanzen und Pflanzenfasern wie beispielsweise Holz, Stroh oder Bambus, Lehm, recycelte Metalle und andere natürliche, nicht die Gesundheit schädigende Substanzen. Für den Innenbereich kommen Naturmaterialien wie recyceltes Papier, Schafwolle, Sisal, Kork oder Kokosfasern in Frage. Um CO2 zu sparen, sollten die Materialien möglichst kurze Strecken zurücklegen, wie z. B. das Holz aus heimischen Wäldern stammen.

    Zum „Grünen Bauen“ gehört auch ein Energiekonzept, das erneuerbare Energien wie Solarenergie, Windkraft, Wasserenergie oder Energiegewinnung aus Biomasse für Stromerzeugung nutzt. Maßnahmen zur Abfallreduzierung bzw. -beseitigung sowie die Einsparung von Trinkwasser ergänzen die Nachhaltigkeit.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e. V., www.dgnb.de