• 17.02.2015

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    Grüne Zimmergenossen

    Nie mehr dicke Luft

    Zimmerpflanzen sind mehr als Dekoration. Sie tragen vor allem energiesparend, preiswert und effektiv zu unserem Wohlbefinden in Wohn- und Arbeitsräumen bei. Pflanzen filtern die Schadstoffe aus der Luft und geben fast 100 Prozent des Gießwassers durch Verdunstung wieder ab. Dadurch erhöhen sie auf ganz natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit um 10 bis 15 Prozent.

    Besonders gut geeignet sind Pflanzen mit „großem Durst“ wie z. B. Zimmerlinden, Philodendron, Zyperngras oder Farne. Und was Bäume in der Natur als CO2- Filter leisten, schaffen Zimmerpflanzen in Haus und Büro. Durch ihren Stoffwechsel entziehen sie der Luft Kohlendioxid und geben Sauerstoff ab. Dazu bauen sie Schadstoffe ab. So absorbieren „Zimmer-Klassiker“ wie Ficus Benjamini, Drachenbaum, Einblatt, Efeu, Bogenhanf, Kolbenfaden und Graslilie beispielsweise Benzol – Stoff, der häufig in Wandfarben, Plastik und Gummi enthalten ist und sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken kann.

    Formaldehyde, die in Teppichböden, Fußbodenversiegelungen, Pressholzprodukten, Isolierungen oder Sofas vorkommen, werden durch Chrysanthemen, Philodendron, Drachenbaum, Grünlilie und Bitterschopf neutralisiert. Und wer mit Druckfarben, Lacken und chemischen Reinigungsmitteln in Berührung kommt, ist gut beraten, seine Räume mit Ficus Benjamini, Einblatt, Efeu und Bergpalme auszustatten. Dazu helfen stachelige Säulenkakteen in direkter Nachbarschaft zum Computer Elektrosmog aufzunehmen.