• 25.10.2017

    Zur Übersicht

    Halloween - Kinder on Tour

     

    Eigentlich feiern wir in Deutschland am 31. Oktober den Reformationstag. In diesem Jahr ist zum 500. Jahrestag der Reformation sogar in der ganzen Bundesrepublik ein gesetzlicher Feiertag. Seit einigen Jahren schwappt an diesem Datum ein überwiegend amerikanischer Brauch zu uns herüber: Halloween.
    An diesem Abend (den Abend vor Allerheiligen) ziehen meist gruselig verkleidete Kinder und Jugendliche  von Haus zu Haus und verlangen "Süßes oder Saures". Da dieser "Spaß" erst zur einbrechenden Dunkelheit statt findet, sollten Autofahrer - insbesondere in Wohngebieten - auf die kleinen Hexen, Geister und Unholde Rücksicht nehmen und ihr Fahrverhalten anpassen.

    Tipps für Autofahrer
    Achtung! Es sind Kinder unterwegs, die ausgelassen durch die Straßen ziehen. Sie werden unter Umständen nicht auf den Verkehr achten und können jederzeit zwischen parkenden Autos hervortreten. Oder sie rennen in Gruppen von Haus zu Haus und achten beim überqueren der Straße nicht auf die fahrenden Autos. Das heißt für alle Autofahrer - passen Sie Ihr Tempo (insbesondere in Wohngebieten) dieser unberechenbaren Situation an und fahren langsam. Insbesondere, da die meisten gruseligen Kostüme unter Umständen dunkel und die Kinder sowieso schwer zu erkennen sind.

    Tipps für Eltern
    Kleine Kinder sollten nicht unbeaufsichtigt durch die Straßen ziehen dürfen. Zumindest sollten die Eltern vor dem Halloween-Lauf noch einmal auf den Straßenverkehr und die entsprechenden Regeln hinweisen. Also vor dem Überqueren einer Straße nach dem Verkehr schauen, nur sichere Wege zur Straßenüberquerung nutzen, nicht zwischen parkenden Autos auf die Straße springen, usw.
    Außerdem können Eltern auf die Kostümauswahl im Vorfeld einwirken und auf helle Kostüme achten. Vielleicht möchte dann der Sprössling doch lieber als Gespenst und nicht als Fledermaus durch die Straßen ziehen. Dunkle Kostüme können leicht durch Reflektoren (beispielsweise als Streifen) "aufgehübscht" und sichtbarer gemacht werden und sehen noch gruseliger aus.
    Außerdem können die Kinder mit Taschenlampen oder Knicklichtern ausgestattet werden, damit sie noch besser von Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werden.

    Wer sein Kind von Haus zu Haus fahren muss - z.B. im ländlichen Raum - sollte nicht aprubt zum stehen kommen und die Warnblinkanlage betätigen. Auch in diesem Fall sollten die Kinder noch einmal auf die Gefahren des Straßenverkehrs hingewiesen werden. Und der Ausstieg sollte nur auf der Beifahrerseite erfolgen.

    So steht einer gruseligen und lustigen Nacht nichts mehr im Wege!