• 19.09.2013

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    Herbstzeit ist Pflanzzeit

    Jetzt gibt es viel im Garten zu tun

    Der Herbst ist eine gute Zeit, um neue Stauden ins Beet zu setzen und Hecken, Laub- und robuste Obstbäume zu pflanzen. Sie haben jetzt im Herbst noch genügend Zeit, um anzuwachsen und neue Wurzeln zu bilden. Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) rät jedoch, möglichst auf Pflanzen mit giftigen Bestandteilen zu verzichten. Zwar führen sie meist nur zu leichten Vergiftungen mit Benommenheit, Erbrechen oder Schwindel als Folge. Doch Kinder reagieren oft empfindlicher und heftiger als Erwachsene.

    Thuja, Kirschlorbeer, Goldregen

    So ist die Thuja, oder auch Lebensbaum genannt, eine oft in Gärten zu findende Heckenpflanze. Aber Vorsicht, denn alle ihre Pflanzenteile sind giftig. So enthalten insbesondere ihre Zweigspitzen und Zapfen ätherisches Öl und können die Haut reizen. Den Verzehr ihrer Pflanzenbestandteile büßt man mit Übelkeit, Durchfall und Leibschmerzen. Beim Kirschlorbeer sind vor allem die Blätter und Samen giftig. Und auf Goldregen sollte man, vor allem, wenn Kinder im Garten sind, ganz verzichten. Giftig sind auch hier alle Pflanzenteile, besonders jedoch die reifen Samen. Verzehren Kinder 15 bis 20 von ihnen, so kann das für sie tödlich sein.

    Es geht auch giftfrei

    Gute Alternativen für Heckenpflanzen sind beispielsweise Feldahorn und Hainbuche, der sogenannte Sommerflieder ("Buddleja"), der mit seinen violetten Blüten im Spätsommer ein Eldorado für Schmetterlinge ist, und die robuste, verlässlich blühende Weigelie.

    Quelle und weitere Infos: http: www.das-sichere-haus.de/aktuelles/angetippt/lesen/lesen/herbstzeit-pflanzzeit-1/