• 24.02.2015

    Zur Übersicht

    Kleines Loch, großer Schaden

    Wenn der Öltank undicht ist

    In vielen Haushalten sorgt eine Ölheizung für wohlige Wärme und heißes Wasser. Doch viele Hausbesitzer haben keine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung. Und das, obwohl bereits ein kleines Leck im Öltank zu ernsthaften Schäden an umliegendem Erdreich und Gewässern führen und den Hauseigentümer teuer zu stehen kommen kann. Denn der Besitzer eines Öltanks oder einer anderen Anlage, die gewässerschädliche Stoffe enthält, haftet verschuldensunabhängig und unbegrenzt. Das heißt, man ist auch zum Schadenersatz verpflichtet, wenn der Tank regelmäßig gewartet wurde und man alles getan hat, um Schäden zu vermeiden.

    Zusätzlich ist eine umfassende Absicherung wichtig, denn die Kosten für Ausbaggern, Abfahren und Entsorgen des verunreinigten Erdreichs als Sondermüll und die Aufwendungen für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes übersteigen in den meisten Fällen die Mittel des Tankbesitzers um ein Vielfaches. Schutz vor den finanziellen Folgen eines Lecks im Öltank bietet die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung. Sie kann in Verbindung mit einer Privathaftlichtversicherung oder Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

    Tipp:
    In den Privathaftpflichttarifen Direkt Plus und Direkt Max der Grundeigentümer-Versicherung ist das Gewässerschadenrisiko für Keller-Öltanks bis zu einem Fassungsvermögen von 5.000 bzw. 10.000 Litern beitragsfrei mitversichert – vorausgesetzt, der Versicherungsnehmer bewohnt das Haus selbst.