• 02.07.2015

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    Lärmschutz

    Ruhezeiten für Rasenmäher

    Zur Sommerzeit hört man draußen leider nicht nur Vogelgezwitscher, sondern es dröhnt, lärmt und knattert auch vielerorts: Elektrische und mit Benzin betriebene Rasenmäher, Graskantenschneider und Heckenscheren geben sich ein Stelldichein, um Rasen und Hecken zu frisieren. Da kann es schon mal zu Unmut bei den Nachbarn und Anwohnern kommen, wenn der Lärm ein bestimmtes Maß übersteigt oder zu Ruhezeiten ertönt. Doch wann darf gemäht werden, wann nicht?

    Der Lärmschutz und zeitliche Betrieb im Freien zahlreicher Maschinen und Geräte, wozu auch Rasenmäher zählen, ist in der bundesweit geltenden 32. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (32. BImSchV), auch Geräte- und Maschinenlärmschutz-Verordnung genannt, in § 7 Abs. 1 geregelt.

    Danach dürfen in Wohngebieten z. B. Rasenmäher und Schredder nicht an Sonn- und Feiertagen ganztägig und an Werktagen in der Zeit von 20 Uhr bis 7 Uhr in Betrieb genommen werden. Darüber hinaus gilt für bestimmte Geräte, wie Graskantenschneider, Laubbläser und -sammler, grundsätzlich auch ein Betriebsverbot in der Zeit von 7 bis 9 Uhr, 13 bis 15 Uhr und 17 bis 20 Uhr.

    Jedoch sind nach der 32. BImSchV Ausnahmen hiervon möglich, aber auch zusätzliche Betriebseinschränkungen. So gelten in manchen Ländern und Gemeinden zusätzlich strengere Regelungen, insbesondere zur Wahrung der Mittagsruhe, in der auch kein Rasenmäherlärm erlaubt ist. Informationen zu den geltenden Vorschriften gibt es bei den jeweils zuständigen Behörden.

    Wer aber seine Hecke oder seinen Rasen allein mit Muskelkraft, also mit einem Handmäher oder einer Handschere, schneidet, kann das jederzeit tun!