• 20.09.2012

    Zur Übersicht

    Lassen Sie keine Lücke entstehen

    Passen Sie Ihre Wohngebäudeversicherung an

    Ist ein Großteil der Schulden erst einmal getilgt und stehen wieder finanzielle Mittel zur Verfügung, wird gerne erneut in die eigenen vier Wände investiert. Man leistet sich jetzt, was anfangs nicht möglich war. Doch häufig bleibt nach wertsteigernden Investitionen oder Renovierungen die Wohngebäudeversicherung dort, wo sie mit Vertragsabschluss hinkam: im Ordner. Das kann zu Versicherungslücken führen und im Schadenfall den Immobilienbesitzer teuer zu stehen kommen.

    Deshalb rät die Grundeigentümer-Versicherung, wertsteigernde Maßnahmen unverzüglich dem Wohngebäudeversicherer zu melden. Denn bauliche Maßnahmen, die den Gebäudewert erhöhen, sind nicht über den Neuwertfaktor abgesichert. So muss beispielsweise der Austausch von Laminatböden durch hochwertiges Parkett angezeigt werden.

    Werterhaltende Maßnahmen ohne werterhöhende Bauausführungen, z. B. wenn das Dach in gleicher Art und Güte neu gedeckt wird, müssen dagegen nicht gemeldet werden. Um den Versicherungsschutz jedoch nicht zu gefährden, sollte generell bei Ein- oder Umbauten darauf geachtet werden, die Genehmigungsvorschriften einzuhalten. Beispielsweise darf ein neuer Kamin erst nach Abnahme durch den Schornsteinfeger genutzt werden.