• 25.11.2014

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    Lassen Sie sich nicht blenden

    Das Unfallrisiko durch eine Lichterkette ist größer als manche denken.

     

    Sichere Lichterketten für eine leuchtende Weihnachtszeit

    In Kürze erstrahlen wieder Straßen, Plätze und Häuser in weihnachtlichem Licht. Überall sorgen Lichterketten für eine festliche und stimmungsvolle Atmosphäre. Damit es sowohl drinnen als auch draußen so bleibt, sollte man beim Kauf der Lichterketten auf einige Qualitätsmerkmale achten. Aber auch bei älteren Lichterketten, die man alle Jahre wieder aus der großen Weihnachtskiste holt, gilt es zu prüfen, ob sie noch den heutigen Sicherheitsstandards entsprechen.

    Denn immer wieder verletzen sich Menschen oder sterben durch einen Stromschlag oder Brand – verursacht durch eine schadhafte oder unsichere Lichterkette. Die Aktion „Das sichere Haus (DSH)“ in Hamburg rät, beim Kauf lieber etwas tiefer in die Tasche zu greifen und auf Qualität zu achten:

    • Wichtiges Qualitätskriterium ist das GS-Zeichen für „geprüfte Sicherheit“, dazu eine gut verständliche Bedienungsanleitung in Deutsch inklusive Name des Herstellers oder Importeurs.
    • Lichterketten für draußen sind mit dem Piktogramm „Spritzwassergeschützt“ (Dreieck mit Tropfen) oder besser „Regenwassergeschützt“ (Quadrat mit Tropfen) sowie dem Kürzel „IP 44“ oder höher gekennzeichnet.
    • Um einen (tödlichen) Stromschlag durch defekte Isolierungen oder Lampenfassungen zu vermeiden, sollten Lichterketten für drinnen mit einem Transformator betrieben werden, der die Spannung von 230 Volt auf 24 Volt reduziert. Das ist vor allem für Kinderzimmer wichtig.

    Außerdem muss die Lichterkette immer ausreichend Abstand zu leicht entzündlichem Weihnachtsschmuck oder Einrichtungsgegenständen wie Vorhängen haben und sollte nicht länger ohne Aufsicht brennen. Das beugt zusätzlich einem Wohnungsbrand vor.