• 11.05.2016

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    Mähroboter

    Ein Elektrorasenmäher der besonderen Art

    Den Rasen zur Fülle verhelfen

    Während die Nachbarn jedes Wochenende den Rasenmäher über ihr Grundstück schieben, können Sie sich in Ruhe zurücklehnen, wenn Sie Besitzer eines Elektrorasenmähers der besonderen Art, eines Mähroboters sind. 

    Vor noch nicht allzu langer Zeit bedeutete das Mähen des Rasens einen großen Kraftaufwand. Mit einem Handrasenmäher vergingen oft Stunden, bis man ein zufriedenstellendes Ergebnis erlangte. Da lag es nahe, den Rasen nicht allzu oft zu mähen. Leider verleiht aber nur das regelmäßige Mähen dem Rasen Dichte und Fülle.

    In den fünfziger Jahren kamen dann die ersten motorisierten Rasenmäher auf den Markt, damit war es schon deutlich einfacher, seinen Garten zu pflegen. Heute gibt es Elektro-, Benzin-, Akku-, Spindel- und Aufsitzmäher. Diese Auswahl wird seit einiger Zeit durch ein weiteres Highlight ergänzt – den Mähroboter.

    Während Sie beim Sonnenbaden auf der Terrasse entspannen, zieht der Mähroboter leise surrend seine Kreise und hält Ihren Rasen in Schuss. Und es gibt einen weiteren großen Vorteil: Der Rasen wird durch das tägliche Mähen zusätzlich gedüngt. Das Schnittgut wird nicht aufgenommen, sondern bleibt auf der Grasnarbe liegen. Es handelt sich nämlich bei den Robotern um sogenannte Mulchmäher, d. h. die Grashalme werden so klein zerstückelt, dass sie zwischen die noch bestehenden Grashalme des Rasens fallen, wodurch dem Boden die verlorenen Nährstoffe wieder zugeführt werden. Nach einigen Wochen haben Sie einen sattgrünen Teppich, um den man Sie beneiden wird. Durch die Dichte ist der Rasen belastbar und bietet auch spielenden Kindern viel Freude.

    Und viel müssen Sie dafür nicht einmal tun, denn der Roboter verlässt, zu einprogrammierten Tageszeiten, selbstständig die Ladestation um den Rasen zu mähen. Ist die Arbeit getan, fährt er zurück und ist am nächsten Tag wieder betriebsbereit. Die Ladezeit der neusten Generation ist mittlerweile auch sehr gering.
    Damit der Mähroboter arbeiten kann, verlegen Sie erst einmal ein dünnes Stromkabel (Induktionsschleife), je nach Gerät ober- oder unterhalb der Erde, damit der Mähroboter seine Grenzen gesetzt bekommt. Sie müssen einmal den kompletten Bereich abgrenzen, den der Roboter befahren darf und soll. Achten Sie dabei auch auf Blumenbeete und Bäume, diese sollten Sie aussparen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Roboter so leise ist, dass Sie ihn auch in der Mittagszeit laufen lassen können, ebenso werden keine Abgase entwickelt, wie z. B. beim Benzinrasenmäher. Je nach Modell stört den Mähroboter Nieselregen nicht, ansonsten sucht er eigenständig bei schlechtem Wetter Schutz.

    Auch die Sicherheit ist gewährleistet. Das Gerät stellt sofort seine Arbeit ein, wenn es umgedreht oder gekippt wird. Die Hände können also nicht in die Schneideblätter geraten. Doch jedes Gerät ist anders, deswegen sollte man sich vor dem Kauf auf jeden Fall beraten lassen.

    Der Mähroboter hat allerdings seinen Preis, weswegen es sehr ärgerlich ist, wenn er Beine bekommt und aus Ihrem Garten entwendet wird.

    In der Regel verfügt er über einen Diebstahlschutz, wird er angehoben, ertönt ein lauter Alarmton und er schaltet sich aus Sicherheitsgründen automatisch ab. Um ihn wieder in Betrieb nehmen zu können, muss ein Sicherheitscode eingeben werden. Doch dies scheint Diebe nicht abzuschrecken und man liest und hört vermehrt von solchen Diebstählen.

    Deswegen ist es gut, wenn der Mähroboter über Ihre Hausratversicherung mit versichert ist. Dazu empfehlen wir Ihnen einen Blick in Ihre aktuelle Police zu werfen und diese gegebenenfalls anpassen zu lassen.

    Unser Tipp: In der Hausratversicherung der Grundeigentümer-Versicherung ist ein Diebstahl des Mähroboters im Tarif Direkt Max bis zu einem Betrag von 2.500,– € mitversichert, solange das Grundstück eingefriedet ist, also ein Zaun oder eine Hecke Ihr Grundstück umschließt.

    Mehr Informationen zur Hausratversicherung der Grundeigentümer-Versicherung finden Sie hier.