• 02.06.2015

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    Marktanreizprogramm

    … für erneuerbare Energien im Wärmemarkt

    Auf dem Strommarkt haben erneuerbare Energien bereits einen großen Anteil, auf dem Wärmemarkt gibt es dagegen noch erheblichen Nachholbedarf. Für das Heizen wird vor allem deshalb so viel Energie verbraucht, weil ein Großteil der Heizungsanlagen ineffizient arbeitet und technisch veraltet ist. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will deshalb verstärkt Haus- und Wohnungseigentümer motivieren, bei der Wärmegewinnung stärker auf Sonne, Biomasse und Erdwärme zu setzen. Es hat hierfür sein Marktanreizprogramm (MAP) für die Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt novelliert. Seit 1. April 2015 gelten neue Förderbedingungen für Investitionen in Heizungsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen.

    Das MAP hält ein Volumen von über 300 Millionen Euro pro Jahr bereit. Private Hauseigentümer werden dabei unterstützt, die Heizungsanlage ihres Ein-oder Zweifamilien- bzw. Mehrfamilienhauses auf erneuerbare Energien umzustellen. Die Investitions- und Tilgungszuschüsse, die das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auszahlt, können genutzt werden für den Einbau von

    • Solarthermieanlagen
    • Biomasseheizungen sowie
    • Wärmepumpen.

    Unterstützt wird dabei sowohl die Anschaffung der neuen Heizung als auch im Rahmen des Einbaus die Optimierung des gesamten Heizungssystems, z. B. mit Zuschüssen für die Modernisierung der Heizkörper. Anlagen in Neubauten sind nicht förderfähig – mit Ausnahme besonders innovativer Anlagetypen.

    Mehr Informationen finden Sie auf dem Informationsportal „Erneuerbare Energien“ unter Marktanreizprogramm (MAP)