• 04.12.2012

    Zur Übersicht

    Nützlich und possierlich, aber nicht geliebt

    Der Hobbygärtner schon mal explodiert

    Ein Maulwurf im Garten, gerade jetzt zur Winterzeit sehr aktiv, lässt einen ambitionierten Hobbygärtner gelegentlich die Zornesröte ins Gesicht steigen. Auch wenn der Maulwurf ein nützliches Wesen im Garten ist, weil er z. B. Schädlinge frisst und bei seinen Exkursionen auch noch die Erde lockert, wollen die meisten Betroffenen ihn gerne schnellst möglichst loswerden. Hierbei kann man sich vor allem die gut ausgeprägten Sinne für Gerüche, Geräusche und Erschütterungen zunutze machen. Dazu hat heute die Grundeigentümer-Versicherung für Sie ein paar Tipps zusammengestellt. 

    Unangenehme Gerüche

    Als Geruchsstoffe eignen sich stark riechende Pflanzenbestandteil wie getrocknete Pfefferminze, Thujazweige oder Nussbaum- , Rosenlorbeer- oder Holunderblätter, aber auch Hundehaare, mit Wasser verrührte Knoblauchzehen oder Zwiebeln, saure Milch, Molke oder Buttermilch. Auch Heringsköpfe haben schon Wirkung gezeigt. Darüber hinaus gibt es diverse Mittel im Fachhandel, die biologisch abbaubar sind. Wichtig ist, dass die unangenehmen Gerüche gleichmäßig alle paar Meter  auf das Gangsystem verteilt und die Substanz(en) je nach Wetter mindestens einmal pro Woche erneuert werden – mindestens so lange, bis der kleine Gartenumgräber keine neuen Haufen mehr aufwirft. 

    Störender Lärm, lästige Schallwellen

    Wichtig ist bei Lärm und Schallwellen auch hier, dass alle Maßnahmen möglichst flächendeckend eingesetzt werden. Der Klassiker sind Glasflaschen, die mit der schmalen Öffnung nach oben schräg in den Maulwurfsgang gesteckt werden und beim Pfeifen des Windes ein unangenehmes Geräusch in den Maulwurfsgängen verursachen. Ebenfalls wirken kleine Windräder, die einen quietschenden Ton erzeugen oder Metallgegenstände wie Löffel, die gegen eine Metallstange schlagen. Der Fachhandel hält darüber hinaus Ultraschallgeräte und andere Geräte bereit, die durch Geräusche den Maulwurf vertreiben und fernhalten sollen. Auch Rasenmähen ein bis zweimal die Woche, kann – zumindest von Frühjahr bis Herbst – Maulwürfe davon abhalten, den Rasen umzugraben.