• 11.03.2014

    Zur Übersicht

    Orkantiefs und Föhnstürme

    Herbst- und Winterstürme verursachen Schäden

    Immobilien sorgfältig kontrollieren

    Auch wenn die Herbst- und Winterstürme keine offensichtlichen Schäden hinterlassen haben, sollten Hausbesitzer jetzt sorgfältig ihre Immobilie kontrollieren. Sind die Schäden noch klein, können sie in der Regel einfach und günstig behoben werden. Unentdeckt ziehen sie jedoch oftmals große Bauschäden mit erheblichen Kosten nach sich.

    So kann durch Sturmböen z. B. Regenwasser unter Dachziegel gedrückt worden sein und die Feuchtigkeit zu Pilzbefall an Holzbalken führen oder zu Schimmelbildung im Dachstuhl. Dazu isoliert eine feuchte Dämmung nicht mehr richtig, d. h. das Haus verliert hier teure Energie oder es tropft in die Wohnung. Auch können sich Ziegel, Schneefanggitter oder Solaranlagen gelockert haben. Stürzen sie ab, gefährden bzw. können sie Passanten verletzen.

    Herumfliegendes Laub, Ästchen und Pflanzenteile können über den Winter auch Regenrinnen und Fallrohre verstopfen. Das Regen- und Schmelzwasser kann nicht mehr richtig abfließen und sucht sich einen eigenen Weg, z. B. entlang der Fassade mit der Folge von Feuchtigkeitsschäden.

    Die Grundeigentümer-Versicherung empfiehlt daher jedem Hausbesitzer,

    • regelmäßig Kontrollgänge rund ums Haus zu machen,
    • Dach und Dachstuhl, Mauerwerk und Keller auf dunkle Flecken und Feuchtigkeit hin zu untersuchen,
    • Ziegel, Schneefanggitter und Solaranlagen regelmäßig, insbesondere nach Stürmen prüfen,
    • Risse im Putz und in der Fassade sowie abblätternde Anstriche in den Sommermonaten zu reparieren, ehe sie sich im nächsten Winter zum teuren Bauschaden entwickeln.

    Gut dran ist, wer für diese Schäden bzw. Risiken mit einer Wohngebäudeversicherung, einer Haus- und Grundbesitzer- bzw. Privathaftpflichtversicherung vorgesorgt hat. Mehr Informationen hierzu finden Sie auch hier.