• 03.04.2012

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    Osterfeuer (Teil 1)

    Osterrituale begeistern alle Generationen. Da werden Osternester versteckt, Osterzöpfe aus Hefeteig gebacken und Osterfeuer sorgen allerorten für große Aufmerksamkeit.

    Aber Vorsicht: Denn Risikofaktor ist, dass so ein Osterfeuer übergreifen kann, angrenzende Gebäude heimsucht und damit Mensch, Hab und Gut sowie die Umwelt gefährdet.

    Wichtig ist es deshalb, bei der Suche eines geeigneten Platzes darauf zu achten, dass Menschen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Hier einige Tipps, wie das Osterfeuer zu einem Teil des Festes wird, an den man sich gern erinnert:

    • Soll das Feuer auf einem privaten Grundstück stattfinden, so brauchen Sie in jedem Fall die Genehmigung des Eigentümers. Auch ist unbedingt zu prüfen, ob eine behördliche Genehmigung eingeholt werden muss.
    • Halten Sie Sicherheitsabstand zu allen Gebäudeteilen und brennbaren Pflanzen wie Bäumen und Sträuchern.
    • Schichten Sie das Holz kurz vor dem Abbrennen um, da sich Tiere in den Ästen häufig verstecken.
    • Denken Sie auch daran, dass Feuer Rauch produziert und sich dieser ohne Vorankündigung in die Gärten der Nachbarn bewegen kann.
    • Damit es dann nicht zum nachösterlichen Streit kommt, informieren Sie Mitbewohner in Ihrer Nähe rechtzeitig darüber, dass Sie ein Osterfeuer planen. Womöglich hat der eine oder andere Nachbar dann noch die Gelegenheit, Fenster zu schließen und schon ist ein Konflikt von vorn herein vermieden.
    • Sinnvoll ist es, wegen der starken Rauchentwicklung und im Sinne des Umweltschutzes auch, trockenes und unbehandeltes Holz zu verwenden – achten Sie darauf schon beim Kauf.
    • Sorgen Sie zusätzlich dafür, dass Löschmittel wie Feuerlöscher oder ein Wasserschlauch in der Nähe vorhanden sind und im Notfall die Feuerwehr unter 112 gerufen werden kann.

    Quelle: Grundeigentümer Insider - Ausgabe März 2012