• 28.07.2015

    Zur Übersicht

    Regen sammeln …

    … Kosten sparen

    In 2014 fielen deutschlandweit durchschnittlich 729 Liter Niederschläge pro Quadratmeter – ein Großteil davon als Regen. Was für die einen eher ein Stimmungskiller ist, erfreut Gartenliebhaber und ihren Geldbeutel.

    Denn das kühle Nass lässt Gemüse und Früchte, Blumen und Büsche prächtig gedeihen … und ist zugleich eine kostenlose und umweltfreundliche Alternative zum Leitungswasser. Einziger Haken: Regnet es über mehrere Tage, läuft die Regentonne, die das Regenwasser auffangen soll, irgendwann über. Damit sich nicht aus dem überlaufenden Wasser ungewollt ein Biotop entwickelt, gibt es eine gleichermaßen einfache wie intelligente Lösung der Dachentwässerung – mit dem nur so viel Wasser in die Regentonne kommt, wie auch wirklich reinpasst.

    Der so genannte Regensammler von Rheinzink , sowohl im stationären als auch im Online-Handel erhältlich, ist einfach nachrüstbar und lässt sich problemlos in ein Standard-Fallrohr einfügen.

    Hierfür wird ein ca. 30 Zentimeter langes Stück aus dem Fallrohr herausgesägt und durch den Regensammler ersetzt. Im Inneren des Regensammlers befindet sich ein Trennsystem, ein Abscheider  , der je nach Füllhöhe in der Regentonne das durch das Fallrohr fließende Regenwasser auffängt und über den integrierten Steckanschluss und Gartenschlauch in die Tonne umleitet, oder eben, wenn diese voll ist, in die Kanalisation.

    Dank der Verbindung über den Gartenschlauch muss die Regentonne auch nicht mehr direkt am Fallrohr stehen. Wichtig ist allerdings, dass der Regensammler im Fallrohr mindestens auf gleicher Höhe liegt wie der Einfluss in die Tonne. So kommt das Wasser zwar vom Fallrohr in die Tonne, nicht aber zurück.

    Und wie wird verhindert, dass die Tonne überläuft? Ganz einfach: Dafür muss der Zufluss zur Tonne mindestens sieben Zentimeter unterhalb des Tonnenrandes liegen. Erreicht die Füllhöhe in der Regentonne die Zuleitung, wird der Wasserzufluss automatisch gestoppt. Dank des Abscheiders im Inneren des Fallrohres fließt dann das Regenwasser vom Dach über das Fallrohr in die Kanalisation und nicht mehr in die Tonne. Ein Überlaufen der Tonne wird also automatisch verhindert.

    Wird über einen längeren Zeitraum hinweg kein Regenwasser benötigt, kann der Schlauch entfernt werden und mit Hilfe eines Absperrhahns der Zufluss zur Tonne auch manuell gesteuert werden. Dies ist insbesondere im Winter sinnvoll, wenn kein Wasser zum Gießen benötigt wird.

    Quelle: www.dach.de