• 24.10.2013

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    Reißt sich Bello einfach los …

    Hundebesitzer haften für ihre besten Freunde

    … kostet es Herrchen reichlich Moos

    In Deutschland haften Hundebesitzer nach § 833 BGB immer und unbegrenzt mit ihrem Privatvermögen, wenn ihr Hund einen Schaden verursacht – und das verschuldensunabhängig. Schon von einem kleinen Hund kann eine große Gefahr ausgehen, wenn er sich zum Beispiel einfach losreißt und durch plötzliches Springen auf eine befahrene Straße einen Verkehrsunfall verursacht. Schnell kann ein Schaden in die Hunderttausende gehen. Deshalb ist eine ausreichende Absicherung unverzichtbar.

    Doch was viele nicht wissen: Hunde sind in der Privathaftpflichtversicherung ausgeschlossen. Deshalb rät die Grundeigentümer-Versicherung allen Hundehaltern eine Hundehalterhaftpflichtversicherung abzuschließen. In manchen Bundesländern ist dies bereits vorgeschrieben, wie in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In anderen Bundesländern wird für bestimmte Rassen wie z. B. Kampfhunde ein Versicherungsnachweis gefordert.

    Wer eine private Haftpflichtversicherung bei der Grundeigentümer-Versicherung hat, der kann für einen geringen Zusatzbeitrag die Hundehalterhaftpflichtversicherung in den Versicherungsschutz einschließen. Übrigens: Kleintiere wie Katzen oder Vögel sind automatisch über die private Haftpflichtversicherung versichert.

    Hier finden Sie mehr Informationen zur Tierhalterhaftpflichtversicherung