• 24.05.2012

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    Renovierung nach Sturm – Steuervorteil in den Wind schreiben!

    Immer häufiger liest man von schweren Stürmen. Wetterexperten sind sich einig, dass solche Naturphänomene in Zukunft häufiger auftreten werden. Umso interessanter ist es für viele Grundeigentümer zu erfahren, ob Renovierungen dieser Schäden steuerlich absetzbar sind – vor allem, wenn man nicht oder nicht ausreichend versichert ist.

    In einem Fall in Rheinland-Pfalz hatte eine Grundeigentümerin die Renovierung ihrer von einem Orkan beschädigten rund 25 Meter langen Grundstücksmauer als außergewöhnliche Belastung in der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht – es handelte sich um Kosten in Höhe von mehr als 7.000 EUR. Eine Versicherung gegen Sturm hatte die Dame nicht abgeschlossen. Nachdem bereits das Finanzamt die Anerkennung der Aufwendungen abgelehnt hatte, schloss sich das Finanzgericht Rheinland-Pfalz diesem Urteil an.

    Begründung: Der Schaden können nicht auf Kosten der Allgemeinheit behoben werden. Insbesondere, weil eine Versicherung möglich und zumutbar war, aber nicht abgeschlossen wurde (Finanzgericht Rheinland-Pfalz, AZ 3 K 2099/03).

    Quelle: Grundeigentümer Insider - Ausgabe Mai 2012