• 09.10.2012

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    Robust, strapazierfähig und nachhaltig

    Bambus statt Holz fürs Parkett

    Parkett muss nicht immer aus Holz sein. Seit einigen Jahren erfreut sich Bambusparkett einer wachsenden Beliebtheit, nicht zuletzt, weil es durch seine Oberflächenhärte sowie ein geringes Schwund- und Quellverhalten gegenüber den üblichen Parkettarten eine außergewöhnliche Langlebigkeit aufweist. Bambus ist ein Riesengras, dessen Stile im Laufe der Zeit verholzen und sehr hart werden. Das macht Bambusparkett nicht nur sehr strapazierfähig, es eignet sich im Gegensatz zu vielen Holzarten auch für eine Verlegung auf einer Fußbodenheizung.
     
    Doch Bambus hat noch mehr auf der Habenseite zu verbuchen: Er wächst so schnell wie keine andere Pflanze der Welt: 30 Zentimeter pro Tag sind für viele Arten ganz normal. In subtropischen Zonen erreichen Bambuspflanzen in wenigen Monaten eine Höhe von 20 Metern. Sie verholzen in nur wenigen Jahren und können dann gefällt werden, ohne dass der Bestand gefährdet wird. Sie wachsen einfach wieder nach. Das ökologische Gleichgewicht bleibt im Lot, der Anbau von Bambus ist nachhaltig.
    Von der Verarbeitung wird Bambus genauso wie Holzparkett entweder schwimmend verlegt oder verklebt. Die Oberfläche muss mit Öl oder Lack versiegelt werden. Und es kann mehrfach geschliffen werden. Allerdings sind die Intervalle jedoch wegen der besonderen Robustheit von Bambus sehr lang.