• 04.06.2015

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    Sicher anzünden …

    … gesund grillen

    Sommerliche Temperaturen und ein lauer Sommerabend laden zu einem fröhlichen Grillfest ein. Damit es dabei auch bleibt, sollte man auf Brandbeschleuniger wie Brennspiritus, Benzin oder Terpentin verzichten. Eine sichere Alternative sind feste Kamin- oder Grill-Kohle-Anzündhilfen, die möglichst auch das Prüf- und Überwachungszeichen DIN EN 1860-3 mit dem Zeichen DIN CERTCO tragen. Sie zünden gut, ohne zu verpuffen oder zu explodieren.

    Außerdem hinterlassen harte Anzündhilfen keine Geschmacksspuren auf dem Grillgut. Flüssigkeiten wie z. B. Benzin dringen dagegen in die Holzkohle ein und führen zu einer erheblichen Rauch- und Geruchsbelästigung beim Verbrennen. Die häufig giftigen und gesundheitsgefährdenden Verdampfungen können das Grillgut verderben, wenn es vor der vollständigen Verbrennung flüssiger Anzündhilfen aufgelegt werden.

    Doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es zu einem Unfall kommen. Werden Sachen beschädigt oder Personen verletzt, haftet hierfür meist der Verursacher, also der Grillmeister. Insbesondere bei Personenschäden können im Fall von bleibenden gesundheitlichen Schäden immense Kosten entstehen, die der Verursacher oftmals nicht aufbringen kann. In der Regel hilft hier die Privathaftpflichtversicherung, eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie leistet bedingungsgemäß bei berechtigten Schadenersatzforderungen, wehrt aber auch ungerechtfertigte, für die dem Versicherten kein Verschulden anzulasten ist, in dessen Namen ab.

    Wichtig ist auch zu wissen: Wer auf einer Grillparty ist, auf der der Grillmeister die Kohle mit Spiritus anzünden will, oder noch schlimmer – mit Spiritus “nachhilft”, sollte einschreiten. Denn es haften auch alle Anwesenden, die den Einsatz von flüssigem Brandbeschleuniger nicht aktiv verhindert haben.

    Wird der Verursacher selbst bei einem Brandschaden verletzt, kommt die eigene private Unfallversicherung für den Schaden auf, sofern ein solcher Versicherungsschutz besteht. Schäden am Eigentum wie Gartenmöbel oder Kleidung des Verursachers sind in der Regel über die Hausratversicherung gedeckt. Diese Sachen können sogar über die Außenversicherung versichert sein, wenn beispielsweise am Badesee oder auf anderen Freiflächen gegrillt wird.

    Mehr Informationen rund um die Privathaftpflicht-, Unfall- und Hausratversicherung finden Sie auch hier.