• 31.07.2014

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    Solarstrom, auch wenn die Sonne nicht scheint

    Geht das?

    Jetzt im Sommer lacht die Sonne viele Stunden am Tag. Das freut die Besitzer von Photovoltaikanalgen, denn Solarstrom ist gut für unser Klima und vor allem auch günstiger als Strom vom Energieversorger. Auf den Dächern von rund 10 Prozent aller Ein- und Zweifamilienhäuser wird bereits Solarstrom produziert und laut Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW) damit der Jahresstromverbrauch von 1,3 Millionen Drei-Personen-Haushalten gedeckt. Aber was ist im Winter, nachts, wenn es dunkel ist oder sich dicke Wolken vor die Sonne schieben?

    Dafür gibt es die Batterie- oder Solarstromspeicher. Durch sie kann man mehr als doppelt so viel des Sonnenstroms vom eigenen Dach nutzen. Sie sichern die rund-um-die-Uhr-Energieversorgung mit Sonnenenergie. Und seit einem guten Jahr werden diese Speicher auch vom Staat gefördert, mit bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten für Solarstromspeicher.

    Laut BSW kann auf nahezu jedem Eigenheimdach eine Solarstromanlage installiert werden, die den Jahresstrombedarf einer Familie deckt. Die Kosten hierfür sind seit 2006 stark gefallen und liegen heute bei kleineren Anlagen für das fertig installierte Kilowatt einschließlich Wechselrichter bei rund 1.700 Euro. Nicht zu vernachlässigen der Vorteil, dass man unabhängig von steigenden Energiepreisen ist.

    Mehr Informationen hierzu auch unter www.die-sonne-speichern.de und www.solarwirtschaft.de.