• 04.08.2015

    Zur Übersicht

    Staatliche Förderung:

    Einbruchschutz lohnt sich!

    Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt seit 2009 wieder kontinuierlich an. Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnete allein in 2014 über 152.000 Einbrüche, so viele wie seit 16 Jahren nicht mehr. Der verursachte Schaden betrug 422 Mio. Euro.

    Doch häufig führen neben dem materiellen Schaden vor allem die psychischen Folgen und eine Traumatisierung zu einer erheblichen Belastung des Wohlbefindens und zu Ängsten. Rund 20 Prozent der Opfer suchen sich nach der Tat eine neue Wohnung.

    Allein die Polizei kann diese Entwicklung nicht stoppen. Auch gilt es, durch Eigenvorsorge das Einbruchsrisiko zu reduzieren, z. B. durch entsprechende Sicherheitstechnik, sicherheitsbewusstes Verhalten sowie Achtsamkeit im Wohnumfeld. Denn mehr als 40 Prozent der Einbrüche scheitern an Sicherheitseinrichtungen, wie zum Beispiel Alarmanlagen oder Sicherheitsschlössern, sowie aufmerksamen Nachbarn. Das heißt:

    Prävention lohnt sich!

    Wer in Sicherheitstechnik für sein Haus oder seine Wohnung investiert, kann jetzt über die Förderprogramme der KfW-Bankengruppe „Altersgerecht Umbauen“ und „Energieeffizient Sanieren“ hierfür auch staatliche Förderungen beantragen und nutzen. Sie besteht aus zinsgünstigen Krediten für alle Antragsberechtigten sowie einem Investitionszuschuss für Privatpersonen. Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen im Zusammenhang mit einer Barrierereduzierung/einem altersgerechten Umbau bzw. einer energetischen Sanierung stehen.

    Was wird gefördert?

    Zusammen mit einem barrierefreien/-reduzierenden Umbau oder einer energieeffizienten Sanierung werden zusätzlich die folgenden einbruchshemmenden Maßnahmen gefördert:

    • Einbau/Austausch von Haus- und Wohnungstüren, Fenster und Fenstertüren
    • Installation von Alarm- und Einbruchmeldeanlagen
    • Einbau von Rollläden und Fenstergittern sowie Gegensprechanlagen
    • elektronische Antriebssysteme für Rollläden und selbstverriegelnde Türen
    • Nachrüstung einbruchhemmender Produkte wie z. B. selbstverriegelnde Mehrfachverriegelungen und Zusatzschlösser
      Wer kann einen Förderantrag stellen?
    • Private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen, Mieter (mit Zustimmung des Vermieters) - jeweils unabhängig vom Alter der Antragsteller
    • Wohnungseigentümergemeinschaften
    • Wohnungsunternehmen/-genossenschaften

    Wichtig: Der Antrag auf Förderung muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.

    Weitere Informationen unter www.kfw.de „Mehr Sicherheit für Ihre vier Wände.“ sowie hier.