• 17.07.2015

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    Tandem-Fallschirmsprung oder Wildwasser-Rafting

    Unfallschutz für Extremsportarten

    Ob zu Hause oder im Urlaub, der Sommer lädt zu vielen sportlichen Aktivitäten ein. Die einen sammeln neue Energie bei einer gemütlichen Bergwanderung, andere suchen den Adrenalinkick bei einer Rafting-Tour oder gehen bei einen Bungee-Sprung an ihre Grenzen. Der richtige Versicherungsschutz deckt auch diese Extremsportarten ab.

    Mehr als 70 Prozent aller Unfälle ereignen sich in der Freizeit. Hier kommt die gesetzliche Unfallversicherung nicht für auf. Sie leistet nur bei Unfällen, die sich auf dem Weg zur Arbeit, während der Arbeitszeit oder auf dem Nachhauseweg ereignen.

    Entgegen vieler Meinungen sind jedoch über die private Unfallversicherung auch Unfälle bei Extremsportarten abgesichert. Wer sich also beim Downhill-Fahrradfahren oder Freeclimbing verletzt, erhält in der Regel die im Unfallversicherungs-Vertrag vereinbarten Leistungen. Ausgeschlossen hiervon sind lediglich alle Flugsportarten, für die man eine Fluglizenz benötigt, sowie Unfälle beim Motorsport einschließlich Rennen – egal, ob mit Auto, Motorboot oder Motorrad. Hierfür werden jedoch spezielle Unfallversicherungen angeboten.

    Die private Unfallversicherung schützt rund um die Uhr und weltweit vor den finanziellen Folgen eines Unfalls. In vielen Verträgen sind außerdem Leistungen speziell für Reisende enthalten. Der Unfallversicherer übernimmt dann auch die Bergungskosten, den Transport ins Krankenhaus sowie den Rücktransport nach Hause. Mehrkosten, die mitreisenden Angehörigen durch den ungeplanten Reiseverlauf entstehen, beispielsweise Übernachtungs- und Umbuchungskosten, können auch mit abgedeckt werden.

    Übrigens: Ballsportarten wie Fußball, Volleyball oder Handball sind die eigentlichen Risikosportarten. Denn hier passieren die meisten Unfälle.