• 25.04.2013

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    Technik, die das Portemonnaie erleichtert

    Wie die Nutzung von TV, Handy und Co. unseren Stromverbrauch „ankurbelt“

    Das Licht brennt im Bad. Gleichzeitig erhellt die Schreibtischlampe den unbesetzten Arbeitsplatz, läuft der Fernseher, rattert der Computer und lädt der Akku das Handy auf. Sehen wir mal von der Bad-Beleuchtung ab, so handelt es sich vor allem um Unterhaltungs-, Informations- und Kommunikationsgeräte, die den teuren Strom fressen. Und das ist auch der Trend. Denn während 1998 Laptop, Handy und Co. lediglich sieben Prozent des Gesamtstroms im Haushalt verbrauchten, so geht mittlerweile ein Viertel desselben auf das Konto derartiger Geräte.

    Ans Licht kam dies ganz ohne künstliche, stromschluckende Beleuchtung. Denn es handelt sich hierbei um eine der zentralen Ergebnisse der Studie „Stromverbrauch nach Anwendungszwecken der privaten Haushalte“, die von der Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung (HEA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Energie-Agentur NRW durchgeführt wurde.

    Da die Gerätezahl, Monitorgröße und Nutzungsdauer stetig gestiegen sind, kann diese Erkenntnis nicht als Überraschung gewertet werden. Trotzdem regt sie zum Nachdenken an. Zweifellos sollten wir der Reizüberflutung entgegensteuern und unsere Konzentration immer nur auf eine Aktivität richten. Dadurch kann nicht nur Strom gespart werden. Auch die Qualität unserer Arbeit oder das emotionale Erleben eines tollen Films werden optimiert. Überwinden Sie sich und probieren Sie das „Prinzip der Reizminimierung“ mal aus.