• 17.05.2017

    Zur Übersicht

    Trend Selfstorage

    Was ist das?

    Selfstorage für Ihr Geschäfts- oder Privateigentum

    Was soll man machen? Das neue Haus ist noch nicht komplett fertiggestellt, die Mietwohnung bereits gekündigt. Wo sollen Möbel, Kleidung und der sonstige Hausrat hin, wenn noch nichts im neuen Haus untergebracht werden kann? Oder was wird aus den geerbten Antiquitäten, die momentan nicht in die Zweizimmerwohnung passen?                                                                                                                                                                          Seit der Jahrhundertwende gibt es gerade in Deutschen Großstädten immer mehr große Gebäude, die als Lagermöglichkeiten für Privatpersonen, aber auch Geschäftskunden dienen. Von der Straße sind höchstens viele Türen zu sehen. Mehr nicht. Diese Gebäude werden von Selfstorage-Anbietern betrieben. Der große Vorteil für die Kunden ist hier - je nach Bedarf - den passenden Lagerraum mieten zu können. Meist stehen Räumlichkeiten von 1 - 100 qm zur Verfügung. Teilweise werden auch schon klimatisierte Räume für die private Weinsammlung angeboten. Es gibt also für jeden Kundenwunsch den passenden Raum.

    Ein weiterer Vorteil, es werden keine Langzeitmietverträge abgeschlossen. Der Kunde kann den Vertrag flexibel kündigen. Und er kann jederzeit ( durchschnittlich von 6 bis 23 Uhr - je nach Anbieter) die gemieteten Räume über einen individuellen Code oder einer Codekarte betreten. Und das an 365 Tagen im Jahr! Also fast wie beim eigenen Dachboden oder Keller.

    Auch in punkto Sicherheit bieten die Selfstorage-Anbieter viel. Sicherheitskameras, Alarmanlagen sowie Sicherheitsdienste stehen an der Tagesordnung.

    Selfstorage-Anbieter kooperieren häufig mit Möbelspeditionen oder Autovermietungen, so dass die Möbel bzw. Gegenstände, die eingelagert werden sollen, kostengünstig zu den Lagerräumlichkeiten gebracht werden können.

    Das hört sich alles sehr praktisch an. Doch was ist, wenn  trotz Alarmanlage und Sicherheitsdienst beispielsweise in einen Raum eingebrochen und Omas wertvolle Vase gestohlen wird? Ist der eigene Hausrat auch versichert, wenn er unter Umständen mehrere Kilometer vom eigentlichen Versicherungsort gelagert wird? Unproblematisch ist die Lage, wenn beispielsweise in einem Mehrfamilienhaus der Dachboden oder Kellerraum aufgebrochen wird und der Hausrat gestohlen wird.                                                                                                                                   In diesen Fällen kommt die Hausratversicherung zum Tragen. Wenn dies in den Leistungen vorgesehen ist, werden auch Gegenstände ersetzt, die aus Gemeinschafträumen, z.B. einem Trockenboden, verschwinden.

    Wird nun der Hausrat in einem Selfstorage-Lagerraum untergebracht, sind diese privaten Gegenstände üblicherweise über die "normale" Hausratversicherung mitversichert, da es sich um einen Fall der sogenannten Außenversicherung handelt. Hierüber ist jedoch meist nur eine vorübergehende Auslagerung kostenlos mitversichert. Sprechen Sie auf jeden Fall Ihren Versicherer an und stimmen Ihre Pläne der Auslagerung ab, damit es im Versicherungsfall ( z.B. Brand oder Diebstahl) nicht zu Unstimmigkeiten kommt. Außerdem sollten Sie Ihren Versicherer informieren, falls Sie besonders wertvolle Gegenstände einlagern möchten. Hier empfiehlt es sich auch, Fotos von den Gegenständen zu machen und Kaufbelege aufzubewahren.

    Unser Service-Team berät Sie gern unter der Rufnummer 040- 37 66 3333 und stellt Ihnen ein individuelles Angebot zusammen.