• 29.12.2012

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    Treppen gefährlicher als Glatteis

    Tipps für sichere Treppen

    Im vergangenen Jahr starben 1.134 Menschen laut statistischem Bundesamt an den Folgen eines Treppensturzes. Insgesamt endeten in 2012 9.479 Stürze tödlich, doch nur bei 3.052 oder rund 32 Prozent wissen die Statistiker, wo und wie sich der Unfall ereignete. Doch allein hier gehen über ein Drittel der tödlichen Stürze auf das Konto Treppe. Die meisten Treppenstürze, nämlich 838, passierten dabei zu Hause, genau dort, wo sich die Menschen am sichersten fühlen. Dagegen starben mit 61 vergleichsweise wenige Menschen auf Schnee und Eis. Damit sind laut des Deutschen Instituts für Treppensicherheit e. V. (DIT) Treppen und Stufen bei Stürzen die größte Gefahrenquelle. Das Institut rät deshalb mit folgenden Maßnahmen Treppen besser abzusichern:

    • Feste und sichere Handläufe, die über die erste und die letzte Stufe reichen und durchgehend ausgeführt sind.
    • Rutschfeste Stufen durch Auftrag von Antirutschbeschichtungen auf Treppen und rutschgefährlichen Böden durch einen Fachmann 
    • Gut sichtbare visuelle Markierungen an den Stufenkanten sowie am Übergang von Treppe zum Boden/Podest an der untersten Treppenstufe, die sich deutlich vom übrigen Bodenbelag abheben
    • optimale Ausleuchtung der Treppe –gerade in Schattenbereichen oder Dunkelheit ereignen sich häufig Unfälle

    Weitere Informationen zur Sicherheit auf Treppen gibt es beim Deutschen Institut für Treppensicherheit unter www.treppensicherheit.de.