• 18.10.2017

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    Unsere 5 Tipps für Ihren Herbstgarten

     

    Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, Herbststürme ziehen über das Land. Ja, der Sommer ist vorbei und der Winter steht vor der Tür. Spätestens jetzt sollten Gartenbesitzer ihre Gärten winterfest machen. Wir haben für Sie fünf Tipps zusammengestellt, an die Sie vor Einbruch der Frostperiode denken sollten.

    Tipp 1: Blütenpracht für den Frühling
    Wer sich im kommenden Frühling über eine Blütenpracht freuen möchte, muss jetzt Blumenzwiebeln setzen. Dabei ist die Pflanzentiefe wichtig. Am besten werden die Blumenzwiebeln, egal ob Tulpe, Narzisse, Schneeglöckchen usw. zwei- bis dreimal so tief in die Erde gepflanzt, wie hoch die Zwiebeln sind. Ebenfalls wichtig: Der Standort. im Frühling mögen die meisten Blumen, einen sonnigen, aber feuchten Boden. Und: Das dicke Ende der Zwiebel muss unten liegen, die sogenannte Nase (Spitze) zeigt nach oben.

    Tipp 2: Pflanzen, Stauden und Bäume zurück schneiden
    Im Herbst können Pflanzen von abgestorbenen Ästen befreit werden. Dies gilt nicht nur für abgestorbene Triebe, sondern auch für gelbe, herunterhängende Äste. Werden sie nicht heruntergeschnitten, beginnen sie zu faulen. Viele Hobbygärtner trauen sich nicht, Büsche und Sträucher runterzuschneiden, da sie meinen, dass diese unter Umständen im Frühjahr nicht wieder austreiben. Diese Angst ist unbegründet. Wer Zweifel hat, wie viel zurückgeschnitten werden darf, sollte sich bei einem Gärtner informieren. Als Richtwert wird meistens angegeben,  dass die Pflanzen auf ein Viertel zurückgeschnitten werden können. Auch Hecken können jetzt ein letztes Mal runtergeschnitten werden.

    Übrigens: Sollten auch abgestorbene Äste von Bäumen abgesägt werden, da diese unter Umständen beim nächsten Sturm abbrechen und einen Passanten verletzen können. Kommt übrigens ein Dritter durch einen herabfallenden Ast aus Ihrem Garten zu Schaden, haften Sie dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) nach. Eine private Haftpflichtversicherung kommt für gerechtfertigte Ansprüche auf. Ist Ihr Eigentum vermietet, käme die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht zum Tragen.

    Tipp 3: Rasenpflege:
    Ihr Rasen benötigt in dieser Jahreszeit noch einmal Pflege, da ihn der anstehende Frost sehr zusetzen wird. Rasenflächen sollten unbedingt von Laub befreit werden, da das Laub keine Sonnenstrahlen durchlässt und diese in den Wintermonaten besonders wichtig sind. Außerdem kann es unter dem Laub zu faulen Stellen kommen und die Moos- sowie Unkrautbildung wird gefördert. Gemäht werden sollten die Rasenflächen zuletzt Angang November. Wer dem Grün noch etwas besonders Gutes tun möchte, kann den Rasen noch düngen. Allerdings muss hierbei darauf geachtet werden, dass nicht wachstumsförderlicher Dünger verwendet wird. Denn das Wachsen sollte im Winter vermieden werden. Zu empfehlen ist ein Herbstdünger mit einem niedrigen Stickstoffgehalt und einem hohen Kaliumanteil. Diesen gibt es im Fachhandel.

    Tipp 4: Gartengeräte und Gartenmöbel
    Auch Gartengeräte sollten nun auf ihren "Winterschlaf" vorbereitet werden, damit sie im Frühling wieder genutzt werden können. Deshalb sind sie zu reinigen. Insbesondere Spaten und Schneidegeräte von Erdresten befreien und vorhandene Roststellen entfernen. Dies kann beispielsweise mit einer Drahtbürste oder Stahlwolle erfolgen. Dann die Metallteile mit einfachem Seifenwasser abwischen und mit Öl einschmieren. Holzstiele unter Umständen jetzt reparieren oder austauschen und dann trocken im Geräteschuppen oder in der Garage lagern. Gartenmöbel und Strandkörbe sind nun ebenfalls zu reinigen und trocken unter zu stellen.
    Wer ein Trampolin im Garten stehen hat, sollte dies komplett abbauen und einlagern. Wer hierfür keinen Platz hat, sollte das Trampolin spätestens jetzt vor Herbststürmen mit einem Erdanker sichern.
    Übrigens: Auch Ihr Rasenmäher hat nun eine Reinigung verdient. Sie erhalten sich seine Leistungsfähigkeit.

    Tipp 5: Und sonst so?
    Denken Sie daran Ihre Regentonne vom Wasser zu befreien. Außerdem sind Wasseranschlüsse vor Frost zu schützen. Schließlich kann gefrorenes Wasser in Leitungen und Gefäßen große Schäden anrichten.
    Beete mit frostempfindlichen Pflanzen, sollten abgedeckt werden. Dies kann durch Tannenzweige, aber auch durch Laub erfolgen. Topfpflanzen sollten nun eingepackt, z.B. mit Luftpolsterfolie oder an einen geschützten Platz gestellt werden. Ideal sind Gewächshäuser. Aber auch diese müssen gegen Frostschäden gesichert werden.

    Und wer seinen Garten Winterfest gemacht hat, kann nun in der kalten Jahreszeit, Pläne für das kommende Gartenjahr machen.