• 28.09.2016

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    Versicherungen – Der richtige Schutz für Ihre Immobilie

    Teil 4 unserer Immobilien-Serie

    Ihre Immobilie richtig versichern

    Für viele bildet die eigene Immobilie den größten Teil des Privatvermögens. Deshalb ist es besonders wichtig,
    das Eigenheim richtig zu versichern, damit im Fall der Fälle Schäden beseitigt werden können ohne dass ein finanzielles Loch im Geldbeutel entsteht. Die Grundeigentümer-Versicherung ist seit 125 Jahren ein Experte
    für dieses Thema.

    Der wichtigste Versicherungsschutz für Ihren Neubau
    Wer sich sein Eigenheim selbst baut ist als Bauherr für die Baustelle verantwortlich und haftet für Schäden,
    die Dritten aufgrund der Baustelle entstehen. Deshalb ist wohl der wichtigste Versicherungsschutz eine Bauherrenhaftpflichtversicherung.  Diese Police wird bereits vor Baubeginn abgeschlossen und sie kommt
    für Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf. 

    Ebenso wichtig ist die Bauleistungsversicherung. Schließlich kann der Bauherr seine Baustelle nicht nonstop bewachen. Werden beispielsweise bereits eingebaute Gegenstände, wie Waschbecken oder Türen, gestohlen.
    Ist das ärgerlich und kostet Kraft und Geld. Eine Bauleistungsversicherung kommt für diese Art von Schäden während der gesamten Bauzeit auf. Ebenfalls versichert sind Schäden, die durch sogenannte Elementar-
    ereignisse wie Starkregen, Sturm, Hagel, Überschwemmung, Überflutung sowie starker, anhaltender
    Frost entstehen.
    Last but noch least sollte auch Ihr Rohbau gegen Feuer versichert sein. Hier ist eine Feuerrohbauversicherung zu empfehlen. In vielen Wohngebäudeversicherungen ist dieser wichtige Schutz beitragsfrei enthalten. Da Sie häufig zum Erhalt eines Baufinanzierungskredits bereits eine Wohngebäudeversicherung vorweisen müssen, ist es ratsam diese Police rechtzeitig abzuschließen. 

    Der wichtigste Versicherungsschutz für Ihr Eigenheim
    Das Eigenheim sollte auf jeden Fall vor Schäden durch Feuer, Blitz, Überspannung, Sturm, Hagel und Leitungs-
    wasser abgesichert sein, da die Folgen den Immobilienbesitzer finanziell ruinieren können. Deshalb ist eine Wohngebäudeversicherung der wichtigste Schutz für die Immobilie.
    Die Hausratversicherung schützt das Inventar, also den Hausrat, vor Schäden durch Einbruch, Feuer, Diebstahl und Wasserschäden. Und gerade beim Mobiliar kommen einige Werte zusammen. Kommt es zum Schaden, ersetzt die Hausrat dieses zum Neuanschaffungspreis.
    Allerdings sind in der Wohngebäude- und der Hausratversicherung keine Elementargefahren wie Schäden durch Naturereignisse versichert. Dazu zählen Hochwasser, Starkregen, Erdrutsch, Schneedruck und Lawinen. Informieren Sie sich, ob ein solcher zusätzlicher Schutz in Ihrer Region abgeschlossen werden kann.


    Der wichtigste Versicherungsschutz für Ihre vermietete Immobilie
    Wer eine Immobilie vermietet, sollte neben der Wohngebäudeversicherung auch eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abschließen. Diese Police ist ein wirkliches „Muss“. Denn: Kommt ein Dritter durch Ihre Immobilie oder Ihr Grundstück zu Schaden haften Sie als Besitzer oder Verpächter des bebauten oder unbebauten Grundstücks. Der Haftpflichtversicherer prüft im Schadenfall die Ansprüche gegen Sie und reguliert diese wenn die Ansprüche begründet sind. Sollten sie allerdings unbegründet sein, wehrt der Versicherer die Forderungen ab. Auch vor Gericht. Dies ist im Versicherungsschutz enthalten.

    Unter Umständen kann für einen Vermieter eine Rechtschutzversicherung sinnvoll sein. Diese käme aber erst dann zum Tragen wenn es zu Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter kommt und ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden muss.