• 26.06.2012

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    Versicherungstipps für eine unfallfreie Grillsaison

    Sommerliche Temperaturen laden zu entspannten Grillabenden ein. Jedoch zerstören jährlich rund 4.000 Grillunfälle ein fröhliches Fest.

    Damit Ihre Feier nicht zum Desaster wird, verzichten Sie auf flüssigen Grillbeschleuniger, verwenden Sie einen Grill, der den Sicherheitsnormen entspricht und stellen Sie diesen auf festen Grund.

    Doch wer haftet, wenn es trotz Vorsichtsmaßnahmen zu einem Grillunfall kommt?

    Ereignet sich ein Personen- oder Sachschaden und macht die geschädigte dritte Person einen Schadenersatzanspruch gegen den Unfallverursacher geltend, kommt hierfür die Privathaftpflichtversicherung auf. Besonders bei Personenschäden können im Fall von bleibenden gesundheitlichen Schäden immense Kosten entstehen, die der Verursacher oftmals nicht aufbringen kann, was die Notwendigkeit dieser Versicherung begründet.

    Achtung: Es haften zusätzlich alle Beteiligten, die den Einsatz von flüssigem Grillbeschleuniger nicht aktiv zu verhindern versuchten.

    Wird der Verursacher bei einem Brandschaden selbst verletzt, kommt die private Unfallversicherung für diesen Schaden auf, wenn ein solcher Versicherungsschutz besteht.

    Für Schäden am Eigentum wie Gartenmöbel oder Kleidung des Verursachers kommt die Hausratversicherung auf. Diese Sachen können sogar über die Außenversicherung versichert sein, wenn beispielsweise am Badesee oder auf anderen Freiflächen gegrillt wird.